ALPHA NOVA ZU GAST IM WASSERWERK

Wasser entdecken

Am 4. März 2015 besichtigte die Einrichtung Alpha Nova die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH. Sehr erfreulich war das große Interesse der Gruppe am Wasserwerk. Neben der Besichtigung einiger Anlagen konnten auch die zahlreichen Fragen beantwortet werden.

INFOTAG FÜR WASSERWARTE UND WASSERMEISTER

Wir klären auf

Am 5. März 2015 lud die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH alle Wasserwarte und Wassermeister aus den von uns versorgten Gemeinden zu einem Infotag ins Wasserwerk ein. Die neue Funkzentrale, der Brunnen Kaindorf 1 und der Hochbehälter Leibnitz wurden erklärt und besichtigt. Die verschiedenen Standorte einer möglichen Notstromversorgung durch ein Aggregat sind gezeigt und vorgeführt worden. Durch die zahlreichen teilnahmen wird eine Fortsetzung im nächsten Jahr geplant.

MATURAPROJEKT - WAS(S)ERLEBEN

Leibnitzerfeld Wassermuseum

Vier jungen engagierten Maturantinnen, Kerstin Knapp, Jelena Krunic, Tanja Maier und Melanie Trampusch, aus dem 5. Jahrgang der Handelsakademie Leibnitz investierten gemeinsam viele Stunden in Ihr Maturaprojekt Wassermuseum „Was(s)erLeben", dass von der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) tatkräftig unterstützt wurde. Das Projekt reicht von der Gestaltung eines Wassermuseums unter Berücksichtigung der finanzwirtschaftlichen Aspekte bis hin zu einem Marketingkonzept. Das Ziel ist, die Eröffnung eines Wassermuseums über die Geschichte des Wassers im Raum Leibnitz zu erstellen und soll vor allem SchülerInnen und Jugendliche im Alter von 6 – 18 Jahren ansprechen.

Das Museum soll aus folgenden drei Standorten bestehen: A) Sitz der LFWV in Leibnitz B) Im Brunnen Kaindorf 1 C) Im Hochbehälter Leibnitz am Seggauberg. Die Präsentation fand am 16. März 2015 in der Aula der Bundeshandelsakademie statt. Ideengeberin und Projektbetreuerin, Fr. Mag Christine Koller von der BHAK/BAHS Leibnitz begleitete die Projektgruppe seit April 2014 bis zur Fertigstellung im März 2015. Unterstützend wirkten Herr Anton Scherr, pensionierter Mitarbeiter und Frau Tamara Juritsch von der LFWV sowie Frau Dr. Sabine Fuchs von der pädagogischen Hochschule Graz mit. „Ich bin von dem Projekt begeistert" bestätigt Franz Krainer, Geschäftsführer der LFWV und ergänzt: „Die Gesellschaft wird versuchen das Konzept in die Tat umzusetzen". Christine Koller fügt hinzu: „Meine Hochachtung und Dank gilt der Projektgruppe, die sich mit vollem Einsatz, Fleiß und Ehrgeiz engagiert haben."

Projekt Museum „Was(s)erLeben"

Die Hauptaufgaben für das Projekt waren Ideen für die Gestaltung zu finden, die Einrichtung zu planen, ein Konzept zu erarbeiten und eine Kalkulation der Kosten zu erstellen. Die Ziele sind das Interesse für das Museum zu wecken, eine sinnvolle Raumaufteilung zu entwickeln und geschichtliches Wissen über die Wasserversorgung zu erarbeiten. 

GROSSER AKTIONSTAG IN UND UM LEIBNITZ

Das war der Weltwassertag 2015

Bereits zum fünften Mal ging am 23. März 2015 der Weltwassertag in Leibnitz unter dem Motto „Wasser bewegt: Trinkwasser erleben – Natur begreifen" über die Bühne. An fünf betreuten Stationen (Hauptplatz, Wasserwerk, Trinkwasserbrunnen, Naturpark Grottenhof und Sulmbad „Zum Steinernen Wehr) standen die Mitarbeiter der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH und des Naturparks „Südsteiermark" Rede und Antwort Die rd. 130 SchülerInnen aus der Region konnten sich ein Bild über die Wasserversorgung und über den Lebensraum Bach und Teich machen.

Das große Interesse der Schulen und vor allem der SchülerInnen zeigt, wie wichtig die Themen Wasser und Natur sind. Daher auch die Aktion „The World Walk for Water", um zu zeigen, dass sauberes Trinkwasser nicht selbstverständlich ist. Vorjahressieger Johann Hirschmann aus Edelstauden gab den Startschuss und führte die zahlreichen Teilnehmer mit ihren Wasserkübeln die rd. 6 km lange Strecke zum Hochbehälter am Seggauberg an. Die Wassermenge, die in den Kübeln auf den Seggauberg wanderte, musste davor von den Schulklassen und den Ortschefs geschätzt werden. Schätzmeister wurden die SchülerInnen der 1 e Klasse vor der 1 b Klasse der Polytechnischen Schule Leibnitz und knapp dahinter die 2 a Klasse der NMS Gamlitz. Bei den teilnehmenden Bürgermeistern kam Helmut Leitenberger der Schätzung am nächsten und übernahm als Nachfolger von Johann Hirschmann die Trophäe entgegen und wurde erstmalig zum „WasserBürgerMeister2015" gekürt. Der Sieger erhält zusätzlich einen Trinkwasserbrunnen und einen Aktionstag für seine Stadtgemeinde und ist nun „Wasserbotschafter" im Versorgungsgebiet der Leibnitzerfeld.

Für alle Poly-SchülerInnen die aktiv am Weltwassertag 2015 mitgeholfen haben gab es als kleines Dankeschön von der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH gesponsert von der GRAWE Versicherungsagentur Gürtl einen Kinogutschein. Wir wünschen viel Spass beim Kinobesuch und bedanken uns ganz herzlich für die tolle Unterstützung. 

Trinkwasserbrunnen für die Gemeinde Allerheiligen b. Wildon

Sehr erfreulich ist, dass die Mitarbeiter der Gemeinde Allerheiligen b. Wildon vor kurzem einen Trinkwasserbrunnen der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH aufgestellt haben. Nach dem „Frühjahrsputz" am 15. April 2015 wurde der Trinkwasserbrunnen mit den Volksschulkindern und Hr. Bürgermeister Fuchs-Wurzinger in Betrieb genommen und der erste Durst konnte erfolgreich gestillt werden. 

Eröffnungsfeier Transportleitung Abschnitt Haslach - St. Georgen/Stiefing

Wasser marsch!

Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH und die Marktgemeinde St. Georgen a. d. Stiefing luden am 3. Juni 2015 zur Eröffnungsfeier des Projektes Transportleitung Stiefingtal, Abschnitt Haslach –St. Georgen ein. Am Gelände des Brunnen St. Georgen 1 segnete Herr Pfarrer Chudoba die Transportleitung. Hofrat Wiedner (Steiermärkische Landesregierung), Bgm. Leitenberger (Stadtgemeinde Leibnitz), Bgm. Neubauer (St. Georgen/Stiefing) und DI Krainer (Geschäftsführer Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH) nahmen die Leitung offizielle in Betrieb. Für die rd. 5,0 km neu verlegte Wasserrohrleitung in der Dimension 300 mm und 400mm – Sphäroguss, investierte man ca. € 1,7 Mio. die zum Teil vom Land und Bund gefördert wurden. Eineinhalb Jahre nahm das Projekt in Anspruch das Ende 2013 startete. Diese Investition sichert die Wasserverteilung für die nächsten Generationen. Nicht immer leicht waren die Grabungs- und Verlegungsarbeiten. So musste die Leitung einen Fluss (Stiefing) queren und mit großem Aufwand darunter verlegt werden. Der teils hohe Grundwasserstand sowie der tiefe Boden aufgrund schlechter Witterung haben das Projekt, zumindest in Teilabschnitten, sehr erschwert. Die öffentliche Wasserversorgung hat auf lange Sicht vorzusorgen. Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH hat die Herausforderung angenommen. Nur so kann sich unsere Region touristisch und wirtschaftlich weiterentwickeln.

Grundwasserschutz auf neue Beine gestellt

Grundwasserschutzprogramm

Der nachhaltige Schutz des Grundwassers und somit unseres Lebensmittels Nr. 1, das Trinkwasser, wird auf neue Beine gestellt. Mit 1. Jänner 2016 tritt das Grundwasserschutzprogramm Graz-Bad Radkersburg (rd. 460 km2) in Kraft und vereint die bisherigen 10 Wasserschongebiete (rd. 150 km2) und hebt im Gegenzug die bisherigen Verbote und Gebote auf. Dieser Schutzansatz kann als Generationenvertrag betrachtet werden und sichert langfristig die Qualität für die Menschen dieser Region. Die Verordnung für diesen Grundwasserschutz, der sich flächendeckend über die 3 Grundwasserkörper von Graz bis Bad Radkersburg erstreckt, stellt für die Bewirtschafter einen klaren Handlungsrahmen auf Basis fachlicher Grundlagen dar.

Unter anderem werden die Richtlinien für eine sachgerechte Düngung (erarbeitet vom Landwirtschaftsministerium) in Kombination mit parzellengenauen Ertragslagenkarten (erstellt von der Forschungsgesellschaft Joanneum Research) als verpflichtend erklärt. Die betroffenen Bauern können ab Jänner über ein Internetportal ausheben, mit welchen Ertragslagen ihre Äcker ausgewiesen sind, wonach sich dann die Düngemenge richtet. Dieses klare Bekenntnis der Behörde und der Politik zu einem flächendeckenden und nachhaltigen Schutz des Grundwassers ist gleichzeitig ein Bekenntnis für eine regionale Landwirtschaft auf fachlich-sachlichen Grundlagen. Es bleibt zu hoffen dass die Landwirte ihre große Verantwortung als Bewirtschafter der Ackerflächen wahrnehmen und den von der Gesellschaft erwarteten Schutz des Grundwassers nachhaltig sicherstellen. Mit dieser Verordnung besteht die konkrete Chance, dass in naher Zukunft die Interessen von Landwirtschaft und Grundwasserschutz vereinbar sind.

DI Franz Krainer, Geschäftsführer
Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH

Sommerkindergarten Leitring zu Gast bei der Leibnitzerfeld

Wasser marsch!

Anlässlich des Bildungsthemas „Wasser ist ein Menschenrecht“ wurde am 29. Juli der gesamte Sommerkindergarten Leitring in die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH, zu einer Besichtigung eingeladen. Die Kindergartenpädagoginnen Andrea Haas und Sarah Hamusch stellten ein interessantes Programm – rund um das Thema Wasser – für die Kinder zusammen. Mit Wissensdurst vollbepackt fuhr der Kindergarten ins Wasserwerk Leibnitz.

Wasserversorgung auch bei extremen Wettersituationen gesichert

Vorausschauende Maßnahmen zur Versorgungssicherheit!


Hitzewelle, Trockenheit gefolgt von Unwettern, all diese Ereignisse treten vermehrt in den Sommermonaten auf. Dazu kommen regionale Stromausfälle sowie Spitzenverbräuche von bis zu ca. 15 Millionen Liter am Tag (doppelt so viel wie der Tagesdurchschnitt). Unsere Aufgabe ist es für unsere Kunden rund um die Uhr optimale Versorgungssicherheit zu garantieren. Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) setzt laufend neue, vorausschauende Maßnahmen, um die öffentliche Trinkwasserversorgung auch in Extremsituationen aufrecht zu erhalten.

Dabei steht die Sicherung und der Schutz des Lebensmittels Nummer 1 in qualitativer und quantitativer Hinsicht an erster Stelle. Um die notwendige Verteilung des Trinkwassers in den verschiedenen Regionen zu gewährleisten werden laufend Rohrleitungen erneuert und vergrößert, Anlagen mit Pumpen erweitert bzw. verstärkt und an den Stand der Technik angepasst. Nur so können Rohrbrüche reduziert, die Durchflussmenge erhöht und die Trinkwasserversorgung für rd. 70.000 Menschen im Süd- und Südoststeirischen Raum gesichert werden. Im Katastrophenfall oder in Zeiten extremer Trockenheit kann aus dem Norden der Steiermark (Raum Graz, Hochschwab) über Verbindungsleitungen ein Trinkwasserkontingent von bis zu 37,5 Liter pro Sekunde abgerufen werden, das sind ca. 20% der zur Verfügung stehenden Fördermenge der LFWV.

Wettersituation/Grundwasserstand

Im Leibnitzerfeld hat sich das Jahresmittel der Lufttemperatur in den letzten 50 Jahren um ca. 2°C von ca. 9°C auf ca. 11°C erhöht, wohingegen die Jahressumme des Niederschlages sich in diesem Zeitraum nur wenig verändert hat. Für die diffuse Grundwasserneubildung, die maßgeblich die Grundwassererneuerung im Leibnitzerfeld beeinflusst, ist entscheidend, zu welcher Jahreszeit und in welcher Form / Intensität die Niederschlagsereignisse auftreten. Klimaszenarien prognostizieren für Südostösterreich eine weitere Zunahme der Lufttemperatur und längere Perioden ohne Niederschlag bei einer gleichzeitigen Zunahme von Regenereignissen im Winter. In den letzten 5 Jahrzehnten lässt sich bei den Änderungen des Grundwasserspiegels im Leibnitzerfeld kein langfristiger Trend bestimmen, es dominieren vielmehr die Schwankungen zwischen den einzelnen Jahren. Aus derzeitiger Sicht ist keine prinzipielle quantitative Änderung der Grundwasserspiegellagen im Leibnitzerfeld zu erwarten. Zum Glück war das Jahr 2014 sehr niederschlagsreich und daher die Grundwasserkörper gut gefüllt. Der Grundwasserstand im Leibnitzerfeld lag zu Beginn des Jahres ca. 0,70 Meter (März 2015) und derzeit bei 0,38 Meter über dem langjährigen Mittel.

Maßnahmen der LFWV

Folgende Maßnahmen die die LFWV in der Vergangenheit umgesetzt hat und zur Versorgungssicherheit bereits beitragen: Im Gebiet West, Richtung Preding, ermöglichten eine Vergrößerung der Rohrleitung und der Einbau einer weiteren Pumpe die Erhöhung der Fördermenge um ca. 40%. Im Brunnen St. Georgen 1 konnte mit Hilfe einer Pumpenerweiterung und -optimierung die Fördermenge um rd. 20% gesteigert werden. Die Druckstation Rauden wurde komplett saniert und mit neuester Pumpentechnik ausgestattet, dadurch kann die Verteilung des Trinkwassers im Gebiet Stiefingtal besser gestfoto 1 keuert werden. Abschluss des Projektes Transportleitung Haslach – St. Georgen/Stiefing, Austausch von 300 mm auf 400 mm Spährogussleitung (ca. 5 km), um den ständig steigenden Bedarf an Trinkwasser zu sichern.
Die LFWV setzt in Punkto Rohrleitungsnetzüberwachung auf modernste Technik. So werden die Leitungen permanent online auf Undichtheiten überwacht, um mögliche Rohrbrüche frühzeitig zu erkennen und zu reparieren, damit die Wasserverluste im Rohrleitungsnetz so gering wie möglich sind. Durch diese laufende Maßnahmen und dem guten Grundwasserstand ist die Trinkwasserversorgung als gesichert zu betrachten.

Stromausfall durch Blitzschlag

Mitte Juli setzte ein Blitzschlag in einen Transformator in Kaindorf/Sulm die Stromversorgung regional lahm. Wichtige Anlagen der LFWV, wie z.B. die Druckstation Silberberg (Weiterleitung des Trinkwassers nach Kitzeck und Preding), hatten einige Stunden keinen Strom und standen still. Das vor kurzem angeschaffte Notstromaggregat (100KVA) wurde in der Druckstation Silberberg angeschlossen. Eine Investition die sich bereits jetzt gelohnt. Ohne Notstromversorgung wären einige Gemeinde trocken gewesen.

Umgang mit Trinkwasser

Der sorgsame Umgang mit unserem Trinkwasser wird immer wichtiger. Wasser ist ein wertvolles Gut, das in Österreich in großen Mengen verfügbar jedoch nicht gleichmäßig verteilt ist. Dennoch sollte bewusst und sinnvoll damit umgegangen werden. Die Devise daher: „Verwenden statt verschwenden!“

1.000 Liter = 1 Kubikmeter Trinkwasser

Mit 1.000 Liter Wasser kann man in etwa 20-mal duschen, 400-mal die Hände waschen oder 5.000 Gläser Wasser trinken. Die Kosten für 1 Kubikmeter Trinkwasser betragen aktuell in Leibnitz € 1,58 inkl. Mehrwertsteuer, also pro Liter knapp 0,2 Cent.

Die öffentliche Wasserversorgung hat auf lange Sicht vorzusorgen. Der globale Klimawandel wird auch an der Steiermark nicht vorübergehen. Die LFWV hat diese Herausforderung angenommen, und sichert in Zusammenarbeit mit dem Land Steiermark die öffentliche Wasserversorgung für Generationen. Nur so kann sich unsere aufstrebende Region in den nächsten Jahren touristisch und wirtschaftlich weiterentwickeln.

Club 41 - Visite im Wasserwerk Leibnitz

Informationen sammeln!

Der Rekord Sommer 2015 war im September für den Club 41 aus Leibnitz Anlass, sich über die Versorgungssicherheit und Trinkwasserqualität in unserer Region zu informieren. Leibnitzerfeld-Geschäftsführer Franz Krainer (im Bild links) begrüßte Präsident Karl Schicker (rechts) und rund 30 Mitglieder des Clubs in der modernisierten Funkzentrale. Im Moment einer der modernsten Anlagen, die komplette Steuerung der insgesamt 60 Stationen (Brunnen, Druckstationen, etc..), die Überwachung und Schaltbefehle laufen darüber. Die Mitarbeiter erklärten den Ablauf, die Organisation und die Verteilung des Trinkwassers in der Region. Abschließend besichtigte man den Wasserhochbehälter am Seggauberg der ein Fassungsvermögen von 2,7 Mio Liter Trinkwasser hat. Bei der abschließenden Jause im Weingut Kieslinger auf dem Kogelberg betonte Karl Schicker, dass neben dem guten Wein erfreulicherweise auch das Trinkwasser zu einem Markenzeichen für die Südsteiermark geworden ist.
 

Wasserwartausbildung 2015 auf Schloss Seggau

Rund 35 Teilnehmer aus der Steiermark

Zahlreiche Teilnehmer aus der Steiermark haben am Wasserwart-Ausbildungslehrgang im September 2015 auf Schloss Seggau teilgenommen. Am letzten Tag gab es eine Exkursion in der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH, wo der Hochbehälter Leibnitz und die Funkfernzentrale besichtigt und erklärt wurden. Im Anschluss fand in den Räumlichkeiten der Leibnitzerfeld, die Übergabe der Zertifikate durch die Organisatorin Ing. Daniela List von "ecoversum" dem Leiter der Wasserwirtschaftsabteilung des Landes Steiermark, Herrn HR Dipl.-Ing. Johann Wiedner und dem Geschäftsführer der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH, Herrn Dipl.-Ing. Franz Krainer statt.

Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH gratuliert allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung.

Trinkwasserbrunnen-Eröffnung am Grottenhof

Stadt-Land-Familienfest

Als amtierender „WasserBürgerMeister“ ist es Helmut Leitenberger zu verdanken, dass ein Trinkwasserbrunnen am Grottenhof der Bevölkerung und deren geliebten Vierbeinern zur Verfügung steht. Er hatte bekanntlich beim heurigen Weltwassertag in Leibnitz beim „Walk for Water“ gewonnen und erhielt einen Trinkwasserbrunnen für die Stadt Leibnitz. Im Rahmen des Stadt-Land-Familienfestes am 27. September 2015 eröffnete Bgm. Leitenberger mit Gemeindevertretern sowie Leibnitzerfeld-Geschäftsführer Franz Krainer den Trinkwasserbrunnen. „Der Trinkwasserbrunnen wird zur Gänze in Handarbeit von Leibnitzerfeld-Mitarbeitern hergestellt und errichtet“ betont Krainer. Der neue Standort am Grottenhof befindet sich gegenüber dem Kräutergarten direkt am Fußweg. Ob Wanderer, Läufer, Vierbeiner oder Grottenhofbesucher ein jeder kann das frische Nass genießen. Fragen zur Wasserversorgung konnten die Besucher beim Leibnitzerfeld-Stand stellen, Info-Broschüren mitnehmen und einen Film über das Wasser in Österreich ansehen. Großes Interesse fanden die jungen Besucher bei der Verteilung der Trinkwasserflaschen.

Leibnitzerfeld informiert bei Bürgermeister-Versammlung

Geschäftsjahr 2014

Am 4. November 2015 lud die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) die Ortschefs der nunmehr 28 Gemeinden des Versorgungsgebietes zur Bürgermeisterversammlung in Leibnitz ein. Der Geschäftsführer der LFWV, Franz Krainer, führte durch das Geschäftsjahr 2014 und informierte über nachstehende Themen. Im Jahr 2014 förderte die Gesellschaft, mit insgesamt 11 Brunnenanlagen ca. 3.1 Mio. Kubikmeter Trinkwasser. Bei der Trinkwasserförderung liegt zwischen dem niedrigsten 5.062m³ und dem höchsten Tagesverbrauch 12.837m³ ein großer Schwankungsbereich. In verschiedenen Bereichen der Gesellschaft sind 2014 rd. 2,2 Mio € in Instandhaltungen, in Verbesserungen und Investitionen im Versorgungsgebiet geflossen. Für rd. 70.000 Menschen wird täglich qualitatives Trinkwasser in ausreichender Quantität bereitgestellt unddie neu gestaltete, benutzerfreundliche Internetseite ist aktuell online gestellt.

Versorgungssicherheit

Um dem stetig steigenden Verbrauch an Trinkwasser in der Region gerecht zu werden tätigt die LFWV vorausschauende Investitionen in Rohleitungen, Brunnen, Druckstationen etc. So wurde z.B. im Zuge des Projektes „Transportleitung Kitzeck“ 2015 die Leitung vom Hochbehälter Fresing bis zum Kitzeckmüllerweg (1. Bauabschnitt – rd. 1,8 km) erneuert und bereits in Betrieb genommen. Die Druckstation Maxendorf, Gemeindegebiet Kirchbach in der Stmk, ist baulich und technisch auf den neuesten Stand gebracht worden und sichert die Wasserversorgung im nördlichen Schwarzautal bis zum Hochbehälter Zerlach. „Es sind laufende Prozesse, dass Leitungen und Anlagen die vor Jahrzehnten geplant und errichtet wurden, an ihre Grenzen stoßen. Wir nehmen unsere Aufgabe sehr ernst, wo Handlungsbedarf ist, wird investiert. Am Notstromkonzept wird laufend gearbeitet um die Wasserversorgung auch bei Stromausfällen größtenteils zu gewährleisten.

 

Trinkwasserpreis 2016

Der Trinkwasserpreis 2016 wird aufgrund der Gemeinnützigkeit der Gesellschaft, die sich zu 100% in öffentlicher Hand befindet, kostendeckend errechnet. Im Jahr 2016 kosten 1.000 Liter Trinkwasser € 1,61 inkl. 10% USt im Zentralraum Leibnitz (Leibnitz, Gralla, teilw. Wagna und teilw. Tillmtisch). Dies bedeutet nach der Kostensenkung um 5 Cent 2015, eine moderate Kostenanpassung von 3 Cent für 2016. Jeder Cent fließt zur Gänze in den Betrieb, die Wartung, die Erhaltung und Erneuerung der öffentlichen Wasserversorgung.

Arbeitsschwerpunkte des Steirischen Wasserversorgungsverbandes - Obmann HR DI Bruno Saurer

> Einsatz gegen Einbeziehung der Wasserversorgung in Freihandelsabkommen TTIP/TISA

> Mitwirkung bei Klimawandelstrategie Steiermark Themenbereich Wasser

> Maßgebliche Mitwirkung bei Aktualisierung Wasserversorgungsplan Steiermark 2015,

    Maßnahmenplan und Strategiekonzept für die nächsten 15 Jahre

> Stellungnahmen und Vertretung der Wasserversorger in der Diskussion über das

    Regionalprogramm Graz – Bad Radkersburg zum Schutz der Grundwasserkörper

    Grazerfeld, Leibnitzerfeld und Unteres Murtal (tritt mit 1. Jänner 2016 in Kraft): 

    - bedeutet gerechtere Verteilung der Verantwortung für das Grundwasser in bisherigen

       Schongebieten (rd. 150 km²) auf die Grundwasserkörper (rd. 450 km²), dies entspricht 

       den Vorgaben diverser EU-Richtlinien

    - betroffen sind rd. 600.000 Einwohner der S-, O- und W-Steiermark einschließlich Graz

    - sachlich und vertrauensbildend sehr schwierige und langwierige Verhandlungen

       (über 4 Jahre) mit der Landwirtschaftskammer

    - verordnete Maßnahmen (bereits größtmöglicher Kompromiss) sind für Schutz des

       Grundwassers gerade noch akzeptabel, Maßnahmen basieren auf

       praktischen Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen (Joanneum Research)

> Laufende Fortbildung der Mitarbeiter der Wasserversorger, jährliche Informationstage

> Mitwirkung bei Informationsveranstaltungen für kleine Wasserversorger

> Kampagne „Steirisches Trinkwasser“ (der weite Weg zu einem Glas Wasser, was steckt

    eigentlich dahinter?)

> Überregionales Krisen- und Störfallmanagement (gemeinsam mit dem Land Steiermark, Abteilung 14)

Wasserversorgungsplan Steiermark 2015

Der Wasserversorgungsplan Steiermark 2015 des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung versteht sich als Leitfaden der öffentlichen Wasserversorger. Dieser baut auf den letztgültigen Wasserversorgungsplan 2002 auf und zeigt notwendige Strategien und Maßnahmen für die Zukunft auf. Vom Klimawandel, dem Ressourcenschutz, der Versorgungssicherheit, der Funktions- und Werterhaltung bis hin zur Betriebsführung wurden alle wesentlichen Themen der Steirischen Wasserversorgung auch unter Mitarbeit der LFWV aufgegriffen. So wird z. B. auch festgeschrieben, dass im Zuge des In-Kraft-Tretens des Grundwasserschutzprogramms auch verstärkte behördliche Kontrollen stattfinden. So werden 2 zusätzliche Kontrollorgane ihre Arbeit aufnehmen. 

Grundwasserschutzprogramm Graz bis Bad Radkersburg

Nach mehr als 4-jährigen Verhandlungen ist es äußerst begrüßenswert, dass das Regionalprogramm mit 1.1.2016 in Kraft tritt. Regionales „Know-how“ bietet die fachliche Grundlage für den im Regionalprogramm vorgegebenen klaren Handlungsrahmen für die Landwirtschaft. So beruhen z. B. die von Joanneum Research erarbeiteten parzellengenauen Ertragslagenkarten unter anderem auf die mehr als 20-jährige Lysimeterforschung am Großparzellenversuch in Wagna. Diese regionale Forschungstätigkeit ist unverzichtbar, um die Akzeptanz dieses innovativen Schutz-Ansatzes bei den Landwirten zu erreichen.

Gemeindefusionierung Leibnitz-Kaindorf-Seggauberg

Durch die erfolgte Gemeindefusionierung besteht auch die Notwendigkeit die bis dato ausgegliederte Wasserversorgung „Seggauberg“ nach einer Übergangsphase in die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH einzugliedern. Als erste Schritte sind ab 1.1.2016 die Erneuerungen von „Rohrbruchstrecken“, die Digitalisierung des Wasserleitungsnetzes sowie Hydrantenüberprüfungen geplant.

Trinkwasserbrunnen für Schulen

Trinkwasserbrunnen für NMS II und Poly Leibnitz

Ohne Wasser kein Leben! Kinder sollen früh den verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensmittel Nummer eins lernen. Der Brunnen soll bewusst machen, dass aus der überregionalen Versorgungsleitung Trinkwasser in Top-Qualität herauskommt. Im Schulhof der NMS II und PTS Leibnitz wurde der Trinkwasserbrunnen mit Hilfe einiger SchülerInnen errichtet. In Zukunft sollen in den 28 von uns versorgten Gemeinden weitere Trinkwasserbrunnen installiert werden.