Information zur Demo der Landwirte gegen das Regionalprogramm in Leibnitz

Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) nimmt zur Kenntnis, dass viele Landwirte ihren Unmut in Leibnitz kundtun. Am 29. Februar 2016 haben sie sich versammelt, um gegen das Regionalprogramm zu demonstrieren. Genauso könnten in Zukunft viele der 80.000 Menschen unseres Versorgungsgebietes demonstrieren, wenn sie befürchten müssten nicht mit einwandfreiem Trinkwasser versorgt zu werden.

Aktuell liegt ein Brunnen der LFWV über dem Grenzwert für Nitrat. Zwei weitere Brunnen liegen knapp darunter. Ohne das Zumischen von Trinkwasser aus weiteren Brunnen würde die Trinkwasserversorgung vor einer großen Herausforderung stehen. Eine ähnliche Problematik besteht im gesamten Regionalprogramm-Gebiet von Graz bis Bad Radkersburg (die Trinkwasserversorgung von rd. 600.000 Steirerinnen und Steirern ist betroffen). Unsere Verantwortung als Trinkwasserversorger ist es, die Bevölkerung jederzeit mit Trinkwasser in entsprechender Qualität und ausreichender Quantität zu versorgen.

Die landwirtschaftlichen Auflagen (Regionalprogramm-Verordnung; gültig ab 1. Jänner 2016) für einen nachhaltigen Grundwasserschutz seitens der Behörde sind nicht willkürlich erfolgt. Die zuständige Behörde hatte im über 4 Jahre andauernden Verhandlungsprozess die Interessensvertreter der Landwirtschaft und der Wasserversorger eingebunden. Bei fachlich begründeten Erkenntnissen ist eine Anpassung der Verordnung vorstellbar. Diesbezügliche Gespräche haben bereits stattgefunden.
Die Zuständigkeit der Verordnungsgebung liegt beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung in Graz.

Richtigstellung durch Experten betreffend kursierender Argumente seitens der Landwirtschaft  

„Die Wasserverbände in Graz, Graz-Umgebung und Südsteiermark sind gesprächsbereit, nur die Leibnitzer bewegen sich nicht“


Bereits 2010 hat die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) mit regionalen Vertretern der Bezirksbauernkammer Leibnitz Gespräche geführt, um sich ev. bereits im Vorfeld auf eine gemeinsame Vorgangsweise bezüglich eines nachhaltigen Grundwasserschutzes zu verständigen. Im Zuge des Verordnungsprozesses durch die Behörde hat die LFWV ihre Standpunkte kundgetan, so wie alle betroffenen Wasserversorger und die Vertreter der Landes-Landwirtschaftskammer. Ihre Gesprächsbereitschaft hat die LFWV auch bewiesen, als die Landwirtschaftskammer kurz vor dem Inkrafttreten der Verordnung eine neue Expertise vorgelegt hat. An dieser Gesprächskultur wird die LFWV auch in Zukunft festhalten!


„Die Auflagen führen zu Humusabbau im Boden“


Dieser Vorwurf ist fachlich-sachlich falsch und ist entschieden zurückzuweisen: Humusaufbau kann durch unterschiedliche landwirtschaftliche Bewirtschaftungsmaßnahmen wie z. B. Stallmist- bzw. Kompostdüngung, Zwischenfruchtbau, Minimalbodenbearbeitung etc. erfolgen. Keine dieser Maßnahmen wird durch die Regionalprogramm-Verordnung untersagt. Vielmehr freuen sich die Wasserversorger über aktiven Humusaufbau, der aktuell durch die vorherrschenden Bewirtschaftungsweisen großflächig stark vernachlässigt wird.


„Die neue Verordnung ist der Wasserqualität nicht dienlich“


Die Grundwasserqualität ist durch das Regionalprogramm in Brunnennähe nicht gefährdet. Entscheidend dafür ist das Einhalten der Auflagen bzw. eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung der Äcker. In Brunnennähe gibt es nach wie vor eigene Schutzzonen, wofür die Landwirte Entschädigungszahlungen vom Wasserversorger erhalten. Nur wenn Landwirte die Vorgaben nicht einhalten führt dies zu einer offensichtlichen Verschlechterung der Wasserqualität.


„Die Bodenklimazahl allein ist nicht das richtige Maß für die Einteilung der Düngermaßnahmen …“


Wesentlich ist die Einhaltung der Richtlinien für die sachgerechte Düngung – 6. Auflage. Diese Richtlinien werden seit mehr als 20 Jahren vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft aufgelegt und ermöglichen eine standortbezogene Stickstoffdüngung. Die Bodenschätzergebnisse vom Bundesministerium für Finanzen liefern Informationen über Boden, Standort und Ertragsfähigkeit der landwirtschaftlich genutzten Böden. Auf dieser Grundlage erfolgte die Festlegung der Ertragseinschätzung.

Wasserland Steiermark-Preis 2016

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Im Rahmen des Wasserland Steiermark-Preises der unter dem Motto „Water and Jobs“ stand, wurden anlässlich des jährlichen Weltwassertages am 22. März herausragende Persönlichkeiten, die sich besondere Verdienste um die steirische Wasserwirtschaft erworben haben, durch das Land Steiermark geehrt. Wasserlandesrat Johann Seitinger überreichte heuer Erich Hartinger aus Tillmtisch im Weißen Saal der Grazer Burg den „Wasserland Steiermark Preis. Herr Erich Hartinger von der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH wurde für sein langjähriges und erfolgreiches Wirken als Wassermeister Dank und Anerkennung ausgesprochen! Herr GF DI Franz Krainer – für die Wasserversorgungsverbände in Vertretung von Obmann DI Bruno Saurer – stellte fest, dass die ÖVGW (Österreichische Vereinigung für das Gas und Wasserfach) 1998 die Wassermeisterausbildung ins Leben gerufen hat. Die Ausbildung vermittelt ein umfangreiches Wissen über die Trinkwasserversorgung von der Wassergewinnung und –verteilung über die Wasserhygiene, Rohrmaterialien bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit. Seit es die Ausbildung gibt wurden in ganz Österreich rund 2000 Wassermeister ausgebildet, darunter alle Monteure der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH. Wir Wasserversorger sind sehr stolz auf unser sehr gut ausgebildetes Personal.
 

Weltwassertag 2016

Am 22. März 2016 rückt das Trinkwasser weltweit in den Mittelpunkt. Der Weltwassertag soll uns bewusst machen, dass wir Trinkwasser in entsprechender Qualität zu jeder Tages- und Nachtzeit in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Das ist nicht überall selbstverständlich. Rd. 1 Mrd. Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Österreichweit wird das Trinkwasser zu 100% aus Quell- und Grundwasser gefördert, daher ist der nachhaltige Schutz der Ressource überlebenswichtig.

Die öffentliche Wasserversorgung hat auf lange Sicht vorzusorgen. Der globale Klimawandel wird auch an der Steiermark nicht vorübergehen. Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) hat diese Herausforderung angenommen, und sichert in Zusammenarbeit mit dem Land Steiermark die öffentliche Wasserversorgung für Generationen. Nur so kann sich unsere aufstrebende Region in den nächsten Jahren touristisch und wirtschaftlich weiterentwickeln.

Erstmals Trink`Wassertag in Leibnitz am 17. Juni 2016!

 Die LFWV wird den Weltwassertag am 22. März 2016 aus gegebenem Anlass anders als bisher begehen. Für die Bevölkerung besteht die Möglichkeit im Zuge eines Tages der offenen Türen die Funkfernzentrale, einen Brunnen und einen Hochbehälter zu besichtigen.Unter der Schirmherrschaft der ÖVGW (der Interessenvertreter der österreichischen Wasserversorger) wird am 17. Juni 2016 erstmals der Trink´Wassertag abgehalten. Der Trink´Wassertag weist österreichweit auf die Leistungen der Wasserversorger hin. Die LFWV in Kooperation mit dem Naturpark Südsteiermark und der Polytechnische Schule Leibnitz, unterstützt diese Aktion durch attraktive Angebote für Schüler, Schülerinnen und die interessierte Bevölkerung. Durch die Terminwahl soll die Attraktivität für Schulklassen erhöht werden.

Gleichzeitig ergeht an alle Schüler und Schülerinnen des Versorgungsgebietes der LFWV (inkl. Naturparkgemeinden!) die Einladung am Schulwettbewerb „Natürlich! Wasser!“ teilzunehmen. Dieses Motto soll als Gruppe oder Einzelperson auf kreative Art und Weise (Zeichnungen oder Video-Spots mit einer Länge von max. 5 Min.) umgesetzt werden. Abgabetermin ist der 13. Mai 2016. Eine Jury wird je Kategorie 3 Gewinner (Preise!) ermitteln und deren Kunstwerke am TRINK´WASSERTAG am Leibnitzer Hauptplatz präsentieren.

VS Lebring zu Gast im Wasserwerk Leibnitz

Wie kommt das Wasser in den Wasserhahn?

Im Rahmen des Umweltprojektes in Kooperation der VS Lebring und der Naturfreunde Lebring wurde das Wasserwerk in Leibnitz besichtigt. Wissenshungrig und aufgeregt fuhren 49 Schüler mit ihren Klassenlehrern Matthias Prumofsky, Katrin Gratz, und Cornelia Satran sowie Familien-Referentin der Naturfreunde Lebring Annemarie Walter mit dem Bus zur Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH, wo sie von Geschäftsführer DI Franz Krainer und seinem Team herzlich begrüßt wurden. Alle Fragen rund um das Thema Trinkwasser hat Tamara Juritsch, Mitarbeiterin der LFWV, anhand von Schautafeln für die Schüler verständlich und liebevoll beantwortet. Im Anschluss gab es noch ein Spiel mit Wasserkübeln, wo die Schüler schätzen konnten, wie viel Wasser wir täglich verbrauchen. Dabei gab es großes Staunen über die Menge, die dabei zusammenkam.

Start der Zu- und Umbauarbeiten im Wasserwerk Leibnitz

Rund 1,6 Millionen Euro werden investiert

Mit der Spatenstich-Feier am 19. April 2016 gab Franz Krainer, Geschäftsführer der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) mit Vertretern der Eigentümergemeinden (Leibnitz, St. Georgen/Stiefing u. Gabersdorf) den offiziellen Startschuss zu den Zu- und Umbauarbeiten. Bei dem über 100-jährigen Betriebsstandort werden notwendig gewordene Bauarbeiten durchgeführt. Rund 1,6 Millionen Euro werden in ein zukunftsorientiertes, kundenfreundliches und energieeffizientes Bauwerk investiert, das ab Dezember 2016 unseren Kunden wieder vollständig zur Verfügung steht. Während der Bauphase sind einige Bereiche nur eingeschränkt nutzbar, der laufende Kundenbetrieb ist aber ungehindert gewährleistet.

 

Die Arbeiten zur Entschärfung der „gefährlichen“ Betriebseinfahrt und -ausfahrt sowie die Erweiterung der Parkplatzkapazitäten haben bereits begonnen. Der erweiterte Bürotrakt (rd. 150m²) wird farblich und architektonisch mit dem bestehenden 100-jährigen Gebäude harmonisieren. Richtung Kindergarten sind die Aushubarbeiten für den geplanten Werkstätten-Zubau (rd. 160m²) voll im Gange. Im Inneren des Gebäudes sind die Umbauarbeiten schon gut fortgeschritten. Mauern wurden abgetragen, Leitungen entfernt und teils provisorisch wieder hergestellt, um den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten. Der Anschluss an das Nahwärmenetz Leibnitz und die zukünftig installierte Photovoltaikanlage auf dem Garagendach werden nachhaltige Energie für den Betrieb liefern. Die Bau- und Adaptionsarbeiten werden von kompetenten, regionalen Firmen und Lieferanten geplant und ausgeführt.


Die letzten Arbeitsschritte werden die Gestaltung der Außenanlage (rd. 2.500m²) sowie die Asphaltierungsarbeiten am Betriebsgelände sein. Nach Beendigung der Bauarbeiten werden wiederum Bäume gepflanzt, die über die Jahre zu eindrucksvollen Baumgestalten heranwachsen. Ein für die Bevölkerung öffentlich zugänglicher Bereich mit Informationen rund um das Lebensmittel Nr. 1, sowie ein Steiermark-Brunnen, der nicht nur den Durst löscht, sondern auch als Treffpunkt für Jung und Alt dienen soll, wird errichtet. Im Frühjahr 2017 wird anlässlich der Einweihungsfeier/Eröffnungsfeier die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür eingeladen.


Eckdaten – Zu- und Umbau


Das Hauptgebäude wird um ca. 300m² erweitert, der Zubau beim Nebengebäude beträgt ca. 250m². Ein Teil der bestehenden Flächen (rd. 420m²) werden umgebaut und adaptiert. Nach Abschluss der Bauarbeiten steht der Leibnitzerfeld ein modernes Hauptgebäude (Büro, Funkzentrale, Werkstatt, etc…) mit einer Gesamtfläche von ca. 770m² und Nebengebäude (Garagen, Lager, Parkplätze) von ca. 500m², zur Verfügung. Die Außenanlage wird auf einer Fläche von rd. 2.500m² saniert und neu gestaltet und erhält zusätzlich einen öffentlich zugänglichen Bereich mit Brunnen.
 

TRINK´WASSERTAG 2016

Besuchen Sie uns beim Trink´Wassertag in Leibnitz

Der Trink´Wassertag am Freitag, 17. Juni 2016 bietet Ihnen Gelegenheit zu erfahren, welche vielfältigen Leistungen notwendig sind, damit täglich bestes Wasser in ausreichender Menge in Ihren Haushalt fließt. Feiern Sie mit uns den ersten österreichischen Trink´Wassertag und lernen Sie mehr über Ihren Trinkwasserversorgungsbetrieb.Besuchen Sie unseren Informationstand vor dem Rathaus in Leibnitz und spazieren Sie zum Hochbehälter Leibnitz am Seggauberg der in der Zeit von 8:00 - 13:00 Uhr besichtigt werden kann. Ab 11:30 Uhr findet am Hauptplatz die Preisverleihung des Mal- und Videowettbewerbes sowie die Prämierung des "WasserBürgerMeisters" statt. 

Weitere Informationen folgen.
 

Ruhe in Frieden!

Ein junges Leben ist unerwartet und viel zu früh zu Ende gegangen. Unser Mitarbeiter

Herr Harald Stingl

ist am Freitag den 13. Mai 2016 im Alter von 46 Jahren tödlich verunglückt.

Herr Stingl war seit 25 Jahren in unserer Gesellschaft tätig und war zuletzt bei uns als Betriebsleiter beschäftigt. Herr Harald Stingl war ein geschätzter, engagierter und verlässlicher Mitarbeiter. Seine fröhliche und positive Art und Weise haben wir sehr geschätzt. Wir werden ihn vermissen!

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie und allen Hinterbliebenen.

Im Namen aller Gemeinderäte und Bedienstete

Für die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH DI Franz Krainer, Geschäftsführer 

Für die Marktgemeinde St. Georgen a. d. Stiefing  Bürgermeister Ing. Mag. Wolfgang Neubauer 

Für die Stadtgemeinde Leibnitz Bürgermeister Helmut Leitenberger

Für die Gemeinde Gabersdorf Bürgermeister Franz Hierzer  

Trink´Wassertag 2016 in Leibnitz

Erstmals im Jahr 2016 wird österreichweit der „TRINK´WASSERTAG“ veranstaltet. Der von der ÖVGW (Interessenvertretung der österreichischen Wasserversorger) ins Leben gerufene bundesweite Aktionstag soll den hohen Wert einer sicheren und nachhaltigen Wasserversorgung unterstreichen. Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) hat sich gerne bereit erklärt, diesen österreichweiten Aktionstag zu unterstützen. Unter dem Motto „Natürlich! Wasser!“ veranstaltet die LFWV mit dem Naturpark Südsteiermark und der Polytechnischen Schule Leibnitz erstmals den „Trink`Wassertag“ am Freitag, den 17. Juni 2016 in Leibnitz. An diesem kostenlosen Aktionstag mit einem umfangreichen Rahmenprogramm für Jung und Alt ist jeder ab 8:00 Uhr herzlich eingeladen. Im Zuge dieses Aktionstages kann neben weiteren Stationen auch der 2,7 Mio. Liter fassende und somit größte und wichtigste Wasserbehälter der LFWV am Seggauberg in der Zeit von 8:00 – 11:00 Uhr von der interessierten Bevölkerung besichtigt werden.

Stationenbetrieb
Ab 8:00 Uhr lernen SchülerInnen (über 200 haben sich bereits angemeldet) an insgesamt sieben betreuten Stationen im Bereich des Städtischen Bades Leibnitz die unterschiedlichen Aspekte von Wasser kennen: So wird u. a. am Ledererbach der Lebensraum Bach erforscht, der Spaß-Faktor wird beim Zielspritzen der freiwilligen Feuerwehr Leibnitz hervorgehoben und ein Geschichtenerzähler entführt die SchülerInnen in spannende Wasser-Welten. Krainer informiert: „Der „walk for water“ soll bewusst machen, dass ein sauberes Trinkwasser zu jeder Tageszeit weltweit betrachtet nicht selbstverständlich ist. So müssen Millionen von Menschen täglich eine durchschnittliche Strecke von rd. 6 km zu Fuß zurücklegen, um an sauberes Trinkwasser zu gelangen. Das von den TeilnehmerInnen zum Hochbehälter Seggauberg – auch dieser eindrückliche Wasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von 2,7 Mio. Liter wird präsentiert – dient als Grundlage für ein Gewinnspiel der teilnehmenden Bürgermeister aus dem Versorgungsgebiet der LFWV. Um 11:00 Uhr marschieren alle Schulklassen gemeinsam zur Abschlussveranstaltung am Leibnitzer Hauptplatz. Mehr als 200 SchülerInnen setzen mit ihrer Teilnahme am Trink´Wassertag ein starkes Zeichen.


Mal- und Videowettbewerb
Im Vorfeld des Trink´Wassertages startete für alle teilnehmenden Schulen (Versorgungsgebiet der LFWV und Naturparkgemeinden) ein Mal- und Videowettbewerb nach dem Motto „Natürlich! Wasser!“. Eine Jury, bestehend aus LFWV, Naturpark und Poly ermittelte aus den kreativen Einsendungen die Preisträger. Diese Werke werden bei der Abschlussveranstaltung am Hauptplatz präsentiert und bekommen Preise überreicht.
Gewinnspiel für Bürgermeister
Jener Bürgermeister aus dem Versorgungsgebiet der LFWV, dessen Schätzung der tatsächlich in Eimern zum Hochbehälter Seggauberg hochgetragenen Wassermenge am nächsten liegt, gewinnt einen Trinkwasserbrunnen und einen Aktionstag für seine Gemeinde. Dieser Aktionstag soll wiederum das Trinkwasser-Bewusstsein der jungen Menschen steigern.


Polytechnische Schule Leibnitz
Die Polytechnische Schule Leibnitz ist gerne dabei! So auch beim erstmaligen Trink´Wassertag. Die SchülerInnen werden an diesem Tag die Schulklassen zu den einzelnen Stationen begleiten und die Gäste kulinarisch verwöhnen. 

„Wasser ist das Lebensmittel Nr. 1. Als WasserBürgerMeister ist es mir ein besonderes Anliegen diese einfache Wahrheit durch bewusstseinsbildende Maßnahmen in Schulen zu verankern“, so Bgm. Helmut Leitenberger, der das Trinkwasserbrunnenprojekt an Schulen im Versorgungsgebiet der LFWV unterstützt: „Das tägliche Trinken unseres Trinkwassers sollte fixer Bestandteil unseres Lebens sein!“
 

1. österreichweiter Trink´Wassertag 2016 in Leibnitz gefeiert.

Großer Erfolg mit rd. 300 SchülerInnen

Rund 300 SchülerInnen aus der Region belebten am 17. Juni die Feierlichkeiten rund um den ersten, österreichweiten Trinkwassertag in Leibnitz. Bereits um 8:00 Uhr begann mit dem Stationenbetrieb das rege Treiben: Mit großer Hingabe und viel Spaß erlebten die SchülerInnen die vielfältigen Aspekte von Wasser.Höhepunkt war der gemeinsame Einmarsch von rund 300 SchülerInnen zur Abschlussveranstaltung am Hauptplatz vor dem Rathaus. Das große Interesse der Schulen und im besonderen der SchülerInnen betont die Wichtigkeit des Themas Wasser.
Im Zuge der Abschlussveranstaltung wurden die zahlreichen Preisträger des im Vorfeld durchgeführten Mal- und Videowettwerbs, sowie der Bürgermeister der Gemeinde St. Nikolai im Sausal, Herr Gerhard Hartinger, Gewinner eines Trinkwasserbrunnens und eines Aktionstages geehrt. Zum Gelingen dieses Trinkwassertages haben neben der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH der Naturpark Südsteiermark und die Polytechnische Schule Leibnitz beigetragen.

Einige Bilder vom Trink´Wassertag 2016 in Leibnitz.

Weiter zur Foto-Galerie Trink`Wassertag 2016

Tschechische Wasserversorger auf Erfahrungsaustausch in der Weinstadt Leibnitz

Eine hochrangige Delegation tschechischer Wasserversorger hat Ende Juni 2016 die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) besucht. DI Franz Krainer, GF der LFWV begrüßte die Wasserversorgungsexperten aus den Städten Prag, Budweis und Chrudim. Diese Visite organisierte DI Christian Hasenleithner, GF der Energie AG Oberösterreich Wasser GmbH. Im Zuge der Besichtigung des Herzstücks der LFWV, der neu adaptierten Fernwirkungsanlage, welche rd. 100 Anlagen steuert sowie des Brunnens Kaindorf 1 und des Hochbehälters Leibnitz konnte den Experten ein Überblick über die Wassergewinnung und -verteilung sowie Informationen rund um die Wasserversorgung der LFWV vermittelt werden. Herr Jiri Hermann (GF Cevak a.s., Budweis) und Herr Roman Pesek (GF VS Chrudium a.s.) erklärten die Herausforderungen einer städtischen Wasserversorgung. Die Experten aus Tschechien waren sehr überrascht, dass die LFWV die Bevölkerung zu 100% mit nativem, also unbehandeltem Grundwasser in ausgezeichneter Qualität versorgt. „Ein für alle Beteiligten wertvoller, grenzüberschreitender Erfahrungsaustausch“, bringt es Franz Krainer abschließend auf den Punkt. 

 

Versorgungssicherheit wird bei der Leibnitzerfeld groß geschrieben!

Neue Transportleitung Kitzeck - Erster Teilabschnitt bereits in Betrieb

Um die Versorgungssicherheit im Gebiet West weiter zu steigern, entschloss sich die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) und die Gemeinde Kitzeck im Sausal die bestehende Wassertransportleitung zu erneuern. Insgesamt werden von der LFWV rd. 1,4 Mio. Euro in das laufende Projekt, das im Jahr 2018 fertig gestellt wird, investiert. Auf einer Gesamtlänge von ca. 6,6 Kilometern wird abschnittsweise die Wassertransportleitung aus dem Rohrmaterial PVC (Polyvinylchlorid – vor fast 40 Jahren in Betrieb genommen) auf PE (Polyethylen) DN 150 ausgetauscht. Eine notwendige und vorausschauende Maßnahme, um den stetig steigenden Bedarf an Trinkwasser im höchstgelegenen Weinbauort Österreichs für die kommenden Jahrzehnte zu gewährleisten.

Baustart war im Juni 2015, bis dato sind rd. 3,1 Kilometer (Hochbehälter Fresing bis Ende Kitzeckmüllerweg L636) von den geplanten 6,6 Kilometern erneuert worden. Für diese Erneuerungsarbeiten installierten die Mitarbeiter der LFWV eine provisorische Wasserleitung, um die Trinkwasserversorgung für betroffene Gemeindebürger auch während der Bauarbeiten aufrecht zu erhalten. Die noch ausstehenden beiden Abschnitte (Kitzeckmüllerweg - HB Mandlkogel rd. 3,5 Km) werden 2017 und 2018 erneuert. Die Kooperation mit der Baubezirksleitung Leibnitz hat hervorragend funktioniert. „Das Projekt ist nicht nur für Kitzeck als Wohn- und Weinbauort wichtig. Eine funktionierende Trinkwasserversorgung ist das Um und Auf für die touristische Weiterentwicklung der Region“, weiß Ursula Malli, Bürgermeisterin von Kitzeck im Sausal. Abschließend lobt Bgm. Malli die professionelle Arbeit der LFWV-Mitarbeiter und ergänzt: „Eine sehr spannende Arbeit die man nicht jeden Tag zu sehen bekommt.“

2. Generalsanierung Hochbehälter Leibnitz
Im größten Wasserhochbehälter der LFWV (Fassungsvermögen 3.000 m³) am Seggauberg beträgt der Nitratwert aktuell 34,7 mg/l (Parameterwert 50 mg/l). Bei laufendem Betrieb wurde in den Jahren 2015 und 2016 der Hochbehälter Leibnitz am Seggauberg generalsaniert. Bereits 2015 erfolgte die Erneuerung des Dachstuhls. Das Flachdach wurde durch ein flaches Satteldach ersetzt. 2016 wurde im Zuge der Außengestaltung die Fassade erneuert. „Ende August sind die Arbeiten abgeschlossen und der Einsatz des wichtigsten Wasserhochbehälters der LFWV steht den BürgerInnen auf Jahrzehnte zur Verfügung“, so Franz Krainer. Kostenpunkt für die Generalsanierung: Rd. € 100.000,-.


3. Wasserleitungsnetz Seggauberg
Seit 01.01.2016 hat die LFWV das Wasserleitungsnetz der Stadtgemeinde Leibnitz Ortsteil Seggauberg übernommen. In der Folge wurde das Leitungsnetz digitalisiert (Vermessung aller Leitungen und Hausanschlüsse sowie eine planerische Darstellung). Aktuell wird im Bereich Buschenschank Assigal die Wasserleitung mit rd. 500 Laufmetern erneuert. Die in die Jahre gekommene DN 150 PVC – Leitung wird durch eine PE-Leitung (selber Durchmesser) ersetzt. Dafür investiert die LFWV knapp € 100.000,- in das Wasserleitungsnetz.


4. Zu- und Umbau Betriebsgebäude
„Die Zu- und Umbauarbeiten laufen auf Hochtouren! Die Arbeiten sind gut im Zeitplan“, freut sich Franz Krainer. Die ersten Räumlichkeiten können bereits im September 2016 bezogen werden. Die nächsten Arbeitsschwerpunkte bis zur geplanten Fertigstellung im Dezember 2016 betreffen die Gestaltung der Außenanlage mit der neuen, kundenfreundlichen Zufahrt, sowie die Einrichtung der Werkstätten und Garagen. Sämtliche Arbeiten wurden bei Aufrechterhaltung des Kundenbetriebes durchgeführt. 


5. Projekt Trinkwasserbrunnen an Schulen
Trinkwasser ist das Lebensmittel Nr. 1! Das tägliche Trinken ausreichender Mengen an Trinkwasser soll fixer Bestandteil unseres Lebens sein.
Als bewusstseinsbildende Maßnahme dienen Trinkbrunnen, die von der LFWV in Eigenproduktion hergestellt und kontinuierlich an Schulen und im öffentlichen Raum errichtet werden. Diese Trinkbrunnen stellen ein attraktives Angebot für die SchülerInnen und die Menschen allgemein dar, bei der persönlichen Getränkewahl öfter zum Trinkwasser zu greifen. Mit dem neuen Schuljahr, ab September 2016 steht dieser „Durstlöscher“ an der NMS St. Georgen a. d. Stfg. den SchülerInnen zur Verfügung. „Kinder sollen bereits früh den verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensmittel Nr. 1, sowie den Gesundheitsaspekt von Trinkwasser kennen lernen“, begründet DI Franz Krainer, Geschäftsführer der LFWV dieses zukunftsweisende Projekt.

6. Der Wert unseres Wassers
Der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Kopf beträgt ca. 130 Liter pro Tag. Mit einem Kubikmeter Wasser (1.000 Liter) kommt 1 Person durchschnittlich 7 Tage aus. Um den Preis von 1.000 Liter Trinkwasser (derzeit € 1,61 inkl. 10 % Ust) erhalten Sie folgende Lebensmittel des täglichen Bedarfs: 250 g Butter oder ½ kg Brot oder 3 l Mineralwasser oder 1,5 Liter Milch oder 1,5 kg Mehl.
Der maximale Tagesverbrauch im gesamten Versorgungsgebiet liegt im ersten Halbjahr 2016 auf dem hohen Niveau der letzten 4 Jahre (rd. 13.000 000 Liter Trinkwasser am Tag). Der aktuelle Grundwasserstand im Leibnitzerfeld liegt ca. 0,60 Meter über dem langjährigen Mittel. Somit kann die Trinkwasserversorgung auch in diesem Sommer von der LFWV souverän gemeistert werden. Auch wenn Österreich bezüglich Wasserangebot begünstigt ist, sollten wir doch an die Zukunft denken und mit dieser Ressource verantwortungsvoll umgehen.
 

Neuer Trinkbrunnen für die Marktgemeinde St. Nikolai im Sausal

Eröffnung im Rahme des Dorffestes! 

Gerhard Hartinger, Bürgermeister der Gemeinde St. Nikolai im Sausal ist es zu verdanken, dass der „Leibnitzerfeld-WV-Trinkwasserbrunnen“ am Marktplatz der Bevölkerung zur Verfügung steht. Er hatte bekanntlich beim ersten bundesweiten TRINK'WASSERTAG 2016 in Leibnitz gewonnen und erhielt den Trinkwasserbrunnen für seine Gemeinde. Es ist dies bereits der insgesamt 5. Trinkwasserbrunnen, der im Rahmen eines Bürgermeister-Gewinnspiels beim Trinkwassertag von der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH vergeben wurde. Im Rahmen des Dorffestes im September eröffnete Bürgermeister Gerhard Hartinger, Vzbgm. Helga Cernko (Stadtgemeinde Leibnitz) mit Gemeindevertretern sowie Leibnitzerfeld-Geschäftsführer Franz Krainer den Trinkwasserbrunnen der zuvor von Pfarrer Krystian Puszka gesegnet wurde. „Der Trinkwasserbrunnen wird zur Gänze in Handarbeit von Leibnitzerfeld-Mitarbeitern hergestellt und errichtet. Ob Sportler oder Genießer, jeder kann sich nun erfrischen“ betont Krainer. Der neue Standort befindet sich am Markplatz direkt vor dem Gemeindeamt. Am Infostand stellten sich die Leibnitzerfeld-Mitarbeiter den Fragen der interessierten Bevölkerung und für die jungen Gäste gab es kleine „Wasser-Geschenke“ zum Mitnehmen.

Wasserwerkchef Krainer bei Bürgermeister Häupl im Wiener Rathaus

Die Stadt Wien als Nutzer des Quellwassers vom Hochschwabmassiv, ist Mitglied des Steirischen Wasserversorgungsverbandes. Im Zuge der Abhaltung der Vorstandssitzung des Steirischen Wasserversorgungsverbandes Ende Oktober 2016 in Wien, wurde die Delegation vom Bürgermeister der Stadt Wien, Herrn Dr. Michael Häupl zu einem Treffen ins Wiener Rathaus eingeladen.
Im Zuge dieses Treffens kam es auch zu einem intensiven Gedankenaustausch zwischen Bgm. Michael Häupl und dem Vorstandsmitglied des Steirischen Wasserversorgungsverbandes, Geschäftsführer Franz Krainer. „Mich freut persönlich das starke Bekenntnis von Bgm. Häupl zum Lebensmittel Nr. 1 und dessen umfassenden Schutz. Bgm. Häupl hat sich für die Erörterung aktueller Fragen rund ums Trinkwasser mehr als 2 Stunden Zeit genommen“, so Franz Krainer abschließend.

Leibnitzerfeld informiert bei jährlicher Bürgermeister-Versammlung

Am 9. November 2016 lud die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) die Ortschefs der 28 Gemeinden des Versorgungsgebietes zur Bürgermeisterversammlung in Leibnitz ein. Franz Krainer, Geschäftsführer der LFWV erläuterte das Geschäftsjahr 2015 und informierte über nachstehende Themen. Insgesamt wurden 2015 ca. 3,3 Mio. Kubikmeter Trinkwasser mit elf Brunnenanlagen gefördert. „Die hohen Schwankungsbreiten zwischen Sommer- und Wintermonaten ist enorm. Hier sprechen wir von knapp 5.800 Kubikmeter niedrigstem und 13.100 Kubikmeter höchstem Tagesverbrauch. Eine große Herausforderung, die unser gut ausgebildetes Team mit Bravour meisterte“, erklärt Franz Krainer, Geschäftsführer der LFWV. In verschiedenen Bereichen der Gesellschaft sind 2015 rd. € 1,3 Mio für Instandhaltungen, für Verbesserungen und für Projekte im Versorgungsgebiet geflossen. Wir stellen für rd. 80.000 Menschen, 24 Stunden und 365 Tage im Jahr, Trinkwasser in entsprechender Qualität und Quantität bereit.

Trinkwasserpreis 2017

Der Trinkwasserpreis für das kommende Jahr wird um 10 Cent je Kubikmeter (1.000 Liter) gesenkt, so die überaus erfreuliche Mitteilung der LFWV. Mit 1. Jänner 2017 bekommen unsere Kunden 1.000 Liter Trinkwasser für € 1,51 und nicht wie bisher um € 1,61 (2016) brutto geliefert. Diese kostendeckende Kalkulation beinhaltet die Rücknahme des 2011 eingeführten Aufschlags der jährlichen Entschädigungsrückstellungen für das Schongebiet, das durch das Inkrafttreten des Grundwasserschutzprogramms aufgehoben wurde. Franz Krainer, Geschäftsführer der LFWV steht zu seinem Wort: „ Ein Erfolg für unsere Kunden. Da nun auf die Rückstellungen verzichtet werden kann, konnte der Trinkwasserpreis gesenkt werden.“ Helmut Leitenberger, Bürgermeister der Stadt Leibnitz ergänzt: „Darüber hinaus erfolgt keine zusätzliche Kostenanpassung! Jeder Cent aus dem Wasserverkauf fließt zur Gänze in den Betrieb, die Instandhaltung und die Erneuerungen der öffentlichen Wasserversorgung.“

Um- und Zubau

Durch diesen Zu- und Umbau ist es uns gelungen das Kundenservice deutlich zu steigern! In sehr kurzer Bauzeit (rd. 9 Monate) ist es unter Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes gelungen, den Betriebsstandort der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH zu modernisieren und für die kommenden Jahrzehnte nachhaltig zu sichern. Die neuen Räumlichkeiten wurden bereits überwiegend bezogen und adaptiert. Neben diverse Abschlussarbeiten im Gebäudeinneren wird bis Ende Dezember 2016 die Außenanlage fertiggestellt. Durch die Verlegung der Firmenzufahrt wurde die Ausfahrt verkehrstechnisch deutlich entschärft. Die Zufahrt leitet unsere Kunden direkt zu den erweiterten Kundenparkplätzen in der Nähe des Hauptgebäudes. Dieses umfasst auf über 750 m2die Büroräumlichkeiten, die Leitwarte und eine Werkstätte. Eine besondere Herausforderung war die Zusammenführung der alten Bausubstanz mit dem Neubau. Hier ist es gelungen, dass der über 100-jährige Altbestand mit dem Neubau farblich und architektonisch harmoniert. Im Nebengebäude (über 450 m2) befinden sich weitere Werkstätten, Garagen und das Lager. Neben der Firmenzufahrt befindet sich ein rund um die Uhr öffentlich zugänglicher Bereich mit dem Steiermarkbrunnen, der als Durstlöscher und als Treffpunkt für Jung und Alt dient. Zusätzlich sind wertvolle Informationen rund um das Trinkwasser erhältlich. Die Nahwärme Leibnitz und die neu errichtete Photovoltaikanlage auf dem Dach des Nebengebäudes liefern klimafreundliche Energie. „Ich freue mich, dass es mit den Baukosten in der Höhe von € 1,65 Millionen zuzüglich Generalplanungskosten gelungen ist, den Betriebsstandort für unsere Kunden auf Jahrzehnte zu sichern, sowie den vorgesehenen Budgetrahmen einzuhalten“ so Bgm. Leitenberger.

Grenzüberschreitendes EU-Projekt

Vier Slowenische und zwei Österreichische Projektpartner arbeiten im grenzüberschreitenden EU-Projekt unter dem Lead Partner, dem Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 14 im Projekt SI-MUR-AT an einer ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft im Einklang mit einer zeitgemäßen Wasserwirtschaft. Die LFWV tritt als strategischer Partner vom Amt der Stmk. Landesregierung auf und bringt sich unter anderem mit dem Thema Vorfeldmonitoring-Trinkwasserversorgungsbrunnen ein. „Damit verfügt die LFWV über eine breitflächige Beobachtung der Grundwasserqualität, was einem Frühwarnsystem für unsere Versorgungsbrunnen entspricht“, erklärt Franz Krainer. Weiter wird vom Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH das Nährstoff- und Güllemanagement umgesetzt. Durch die Gründung einer Güllemanagement-Plattform, sowie der Schaffung eines Anreizsystems für Landwirte, soll die sachliche Basis geschaffen werden, das Güllemanagement im Leibnitzerfeld zu forcieren. 

Versorgungssicherheit

Um dem stetig steigenden Verbrauch an Trinkwasser in der Region gerecht zu werden tätigt die LFWV vorausschauende Investitionen in Bauwerke, Rohleitungen, Brunnen, Druckstationen, etc. So wurde unter anderem der wichtigste Wasserhochbehälter am Seggauberg generalsaniert. Der 2,7 Millionen Liter fassende und somit größte Hochbehälter der Gesellschaft wurde von Grund auf saniert. Kostenpunkt rd. € 100.000,-. 
Weitere bauliche Sanierungen am Brunnen Kaindorf 1, am Hochbehälter Edelsgrub und Mandlkogel wurden durchgeführt. Im Zentralversorgungsbereich (Leibnitz, Wagna, Tillmitsch und Gralla) konnten bis dato rd. 4,1 km Wasserleitungen neu verlegt bzw. saniert werden. Unser Wasserleitungsnetz wird ständig auf Undichtheiten überprüft um Wasserverlust zu vermeiden. Es ist uns wichtig, mit der Ressource Trinkwasser sorgsam umzugehen.

Regionalprogramm

„Trinkwasser ist unser Lebensmittel Nr. 1. Ein nachhaltiger, flächendeckender Schutz unseres Grundwassers ist für uns und für zukünftige Generationen sicher zu stellen“, stellt Bgm. Leitenberger bzgl. aktueller Diskussionen fest. Im Frühjahr 2016 wurde Rektor Dr. Harald Kainz von den Landesräten Lang und Seitinger beauftragt, die bestehende Verordnung „Grundwasserschutzprogramm Graz bis Bad Radkersburg“ und alle dafür erstellten Vorarbeiten und Gutachten zu analysieren. Als Folge wurde am 24. Oktober 2016 von den Landesräten Lang und Seitinger, dem Präsidenten der Steirischen Landwirtschaftskammer, Franz Titschenbacher, dem Obmann des Steirischen Wasserversorgungsverbandes, Bruno Saurer, sowie von vier Vertretern des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung das Memorandum zur Sicherstellung eines umfassenden Grundwasserschutzes bei Umsetzung einer nachhaltigen Landwirtschaft im Bereich des Grazer und Leibnitzer Feldes sowie des unteren Murtales unterzeichnet. Neben Anpassungen im Verordnungstext sollen im Besonderen der Aufbau einer GIS-gestützten Stickstoffbilanzierung (umfassende Datenbank) sowie die Herstellung ausreichender Speicherkapazitäten für Gülle im Lenkungsausschuss und in insgesamt fünf Arbeitsgruppen vorbereitet bzw. vorangetrieben werden. „Wir sind immer gesprächsbereit. Wesentlich ist, dass eventuelle Anpassungen auf fachliche bzw. wissenschaftliche Erkenntnisse beruhen“, argumentiert Franz Krainer.