Das war der Trink´Wassertag 2017 in Leibnitz

Der zweite österreichweite "Trink´Wassertag" am 23. Juni 2017 war auch dank der LeibnitzerFeld Wasserversorgung GmbH in der südsteirischen Bezirkshauptstadt ein Fest für die heimische Wasserversorgung.
Der "Trink´Wassertag" wurde im Vorjahr von der Österreichischen Vereinigung für das Gas und Wasserfach (ÖVGW) ins Leben gerufen. Damit will man verdeutlichen, welch hohen Wert eine sichere und störungsfreie Trinkwasserversorgung hat. Wasserversorgungsunternehmen in ganz Österreich nahmen den "Trink´Wassertag 2017" zum Anlass, der Bevölkerung ihre Leistungen zu präsentieren und bewusst zu machen. An zahlreichen Orten gab es Gelegenheit, sich über die vielfältigen Aufgaben zu informieren, die notwendig sind, damit täglich bestes Trinkwasser aus dem Wasserhahn fließt.

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„Natürlich! Wasser!“ Unter dem Motto „Natürlich! Wasser!“ luden die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH, der Naturpark Südsteiermark und die Polytechnische Schule Leibnitz zum "Trink´Wassertag 2017" nach Leibnitz ein. Am abwechslungsreichen Aktionstag konnten Jung und Alt einen halben Tag lang einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich mit Informationen rund um das kostbare Nass versorgen. 
Zwischen 8 und 11 Uhr wurde rund 300 Schülern von Pflichtschulen aus dem Bezirk Leibnitz an einem Stationenbetrieb im Leibnitzer Stadtpark und bei einer Wanderung zu dem 2,7 Mio. Liter Trinkwasser fassenden größten Wasserhochbehälter der LeibnitzerFeld am Seggauberg das Thema Trinkwasser vor Augen geführt.
Bedeutung des Trinkwassers
Ab 8 Uhr lernen die Schüler an acht betreuten Stationen im Bereich des Städtischen Bades Leibnitz unterschiedliche Aspekte von (Trink-)Wasser kennen. Am Ledererbach wurde mit Unterstützung des Naturpark Südsteiermark der Lebensraum Bach erforscht. Nicht zu kurz kam der Spaß-Faktor beim Wasserzielspritzen. Ein Geschichtenerzähler entführte die Schüler in spannende Wasser-Welten. Für große Begeisterung bei den Pflichtschülern sorgten auch Seifenblasen. Spannend war die Technik Station, wo die Schüler einen „Rohrbruch“ zu beheben hatten.
„walk for water“ 
Der bereits zur Tradition gewordene „walk for water“ machte allen teilnehmenden Schülern bewusst, dass sauberes Trinkwasser keine Selbstverständlichkeit ist und man eine durchschnittliche Wegstrecke von etwa 6 km zurücklegen muss, um zu sauberen Trinkwasser zu gelangen. Rund um das von den Schülern in kleinen Kübeln zum Hochbehälter Seggauberg getragene Wasser gab es auch ein Gewinnspiel der teilnehmenden Schulklassen und Bürgermeister aus dem Versorgungsgebiet der LeibnitzerFeld. 
Vor dem Leibnitzer Rathaus trafen sich alle Schulklassen und Ehrengäste zur Abschlussveranstaltung, wo die Preisträger gekürt wurden. Die von Schülern zum Hochbehälter getragene Wassermenge (insgesamt 610 Liter) war Gegenstand eines Schätzspiels. Als Schätzmeister erwiesen sich die 1a/1b PTS Leibnitz (150 Euro für die Klassenkassa), die 4a/4b VS Gamlitz (100 Euro für die Klassenkassa) und Hengsberg-Bgm. Hans Mayer, der sich über einen Trinkwasserbrunnen für seine Gemeinde freuen durfte.
Beim Zeichenwettbewerb wurden die Zeichnungen von Lena Pirker und Matthias Muchitsch (beide NMS Gleinstätten) mit je 50 Euro prämiert.
Dachverband der Wasserversorger
Die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) ist eine freiwillige Vertretung der österreichischen Gasnetzbetreiber und Wasserversorgungsunternehmen, die rund 250 Unternehmen im Wasserbereich zu ihren Mitgliedern zählt. Über Kooperationen mit Landesverbänden vertritt die ÖVGW mehr als 1.500 Wasserversorger, die etwa 6,4 Millionen Österreicher oder rund 77 % der Bevölkerung mit Trinkwasser beliefern.
Heribert Kindermann

Trink´Wassertag 2017

2. landesweiter TRINK´WASSERTAG am 23. Juni 2017

Unter dem Motto „Natürlich! Wasser!“ steht in Leibnitz am 23. Juni der TRINK´WASSERTAG mit einem spannendem Programm für Jung und Alt.

Trinkwasser ist wertvoll – und es ist nicht selbstverständlich, dass es rund um die Uhr in bester Qualität in unsere Haushalte fließt. Deshalb findet am 23. Juni 2017 zum zweiten Mal der österreichische TRINK´WASSERTAG statt. Der landesweite Aktionstag wurde im Vorjahr von der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) mit großem Erfolg ins Leben gerufen, um mehr Bewusstsein für den sorgsamen Umgang mit Trinkwasser und die Leistungen der Wasserversorger zu schaffen. 
Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) unterstützt die österreichweite Aktion mit einem bunten Rahmenprogramm in Leibnitz. Unter dem Motto „Natürlich! Wasser!“ lädt die LFWV mit dem Naturpark Südsteiermark und der Polytechnischen Schule Leibnitz zum zweiten landesweiten TRINK´WASSERTAG ein. Spielend über Wasser lernen und das mit einer ordentlichen Portion Spaß ist an diesem Tag angesagt. An diesem kostenlosen Aktionstag können Jung und Alt ab 8:00 Uhr einen Blick hinter die Kulissen werfen und Informationen rund um das kostbare Nass sammeln. In der Zeit von 8 bis 11 Uhr kann neben dem Stationenbetrieb für die SchülerInnen der mit 2,7 Mio. Liter Trinkwasser fassende und somit größte Wasserhochbehälter am Seggauberg von der interessierten Bevölkerung besichtigt werden. Für alle die am Informationsstand am Hauptplatz vorbei schauen gibt es Trinkwasser, Trinkflaschen und Broschüren zur freien Entnahme.

Eröffnungsfeier Um- und Zubau

Große Feier nach zukunftsweisenden Um- und Zubau.

 Vom April bis Dezember des Vorjahres waren die Bagger auf dem Betriebsgelände des Wasserversorgers aufgefahren und hatten die Handwerker das Sagen. Nach getaner Arbeit hat man bei der LeibnitzerFeld nun Grund zum Feiern.
Seit über 100 Jahren hat die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH bereits ihren Büro- und Lagerstandort in der Wasserwerkstraße in Leibnitz. Um auch in Zukunft weiter die hohe Versorgungsqualität zu gewährleisten, wurde im Jahr 2016 das Betriebsgelände umgebaut. So entstand ein zeitgemäßer, effizienter und kundenfreundlicher einheitlicher Betriebsstandort. Um auch im Betrieb nachhaltige Energie zu verwenden, wurde auf dem Garagendach eine Photovoltaikanlage installiert. Dank Neupositionierung der Betriebseinfahrt genießen Kunden und Verkehrsteilnehmer mehr Übersichtlichkeit. 

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Große Eröffnungsfeier
Anlässlich der Fertigstellung des umfangreichen Um- und Zubaus des Betriebsstandortes in der Leibnitzer Wasserwerkstraße lud die Leibnitzer Wasserversorgung GmbH am Samstag, dem 13. Mai, zur offiziellen Eröffnung des neuen Betriebsgebäudes sowie zur Segnung des Steiermark- und Panther-Brunnens ein.
Zunächst begrüßten GF Franz Krainer und 22 Mitarbeiter die Gäste. Als Zeitzeuge erinnerte sich Altbgm. Hans Stoisser zurück an die schwierigen Anfänge der Leibnitzer Wasserversorgung. Die Bürgermeister Leitenberger, Hierzer (Gabersdorf) und Neubauer (St. Georgen an der Stiefing) sowie GF Krainer gingen auf die Notwendigkeit der Erneuerung und Modernisierung des Betriebsstandortes ein. Die Planer Gerwin Kortschak und Heinrich Schwarzl von planconsort sowie GF Krainer ließen die unfallfreie Bauphase Revue passieren. Ein Film von Heribert Kindermann dokumentierte die Bauphasen von April bis Dezember 2016. Besonders geehrt für ihren Einsatz beim Gelingen des Bauwerks wurden Polier Manfred Kranner (Vollmann) und Alfred Temmel (KTG)

Weitere Ansprachen
Die Landtagsabgeordneten Bernadette Kerschler und Peter Tschernko überbrachten Grußworte von LR Lang bzw. LR Seitinger und lobten den Einsatz der LeibnitzerFeld für die Wasserversorgung der Bevölkerung. In seiner Festrede ging Bruno Saurer, Obmann des Steirischen Wasserversorgungsverbandes der Frage nach „Wie sicher ist unsere Wasserversorgung?“ und welche Voraussetzungen dafür zu erfüllen sind. Als Moderatorin führte Waltraud Harb durchs Festprogramm.


Segnung der Gebäude und des Brunnens
Zunächst wurde in einer Trauerminute an den im Vorjahr verstorbenen Betriebsleiters Harald Stingl gedacht. Die Segnung der neuen Betriebsgebäude sowie des Brunnens nahm Dechant Stadtpfarrer Anton Neger vor. Im Anschluss an den Festakt konnten sich die Gäste an einem regionalen Festbuffet laben und Jahrgangsweine verkosten sowie bei einem „Tag der offenen Tür" das neue Betriebsgebäude, die Anlagen sowie den Brunnen Kaindorf 1 und den Hochbehälter Leibnitz besichtigen. Für die musikalische Begleitung des Festaktes sorgten die „Himmeltau-Kliaba“ aus Tillmitsch und Christoph Härtl.

Kinderprogramm
Spannende Momente bescherten den Kindern Erlebnisstationen wie Wasser-Zielspritzen, Rohrbruch-Reparatur und eine Hupfburg.


Heribert Kindermann

Tag der offenen Tür!

Eröffnungsfeier Um- und Zubau des Betriebsgebäudes! 

Nach Abschluss der Um- und Zubauarbeiten im Dezember 2016 ist es nun soweit. Am Samstag, 13. Mai 2017 lädt die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH zu einem "Tag der offenen Tür" ein. Ab 12:00 Uhr gibt es kostenlos Würstel und Getränke, das neue Betriebsgebäude sowie der Brunnen Kaindorf 1 und der Hochbehälter Leibnitz am Seggauberg können mittel Shuttle-Service besichtigt werden. Für Fragen rund um die Wasserversorgung stehen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne zur Verfügung. Weiters gibt es für Kinder Erlebnisstationen mit Wasserzielspritzen, Rohrbruchreparatur und einer Hüpfburg.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

Presseaussendung:

Eröffnungsfeier Um- und Zubau am Sa. 13. Mai 2017

Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH lädt zur Eröffnungsfeier und einem „Tag der offenen Tür“ am 13. Mai 2017 mit einem vielseitigen Programm für Jung und Alt ein.

Recht herzlich wird zum Festakt „Eröffnungsfeier Um- und Zubau“ der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) am Samstag, 13. Mai 2017, am Betriebsstandort in der Wasserwerkstraße 33 in Leibnitz eingeladen. Nach dem offiziellen Teil mit ca. 200 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Behörden und Wasserversorgern startet ab 12:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr unser „Tag der offenen Tür“ mit einem vielfältigen Programm für Jung und Alt. „Für das leibliche Wohl der Besucher sowie für Unterhaltung der Kinder ist gesorgt“ verrät Franz Krainer, Geschäftsführer der LFWV der sich ab 12:00 Uhr viele interessierte Besucher wünscht. 

Die LFWV ist ein gemeinnütziges Unternehmen das sich zu 100 % in öffentlicher Hand befindet (Gesellschafter: Leibnitz 90 % und je 5 % St. Georgen/Stiefing und Gabersdorf).

Der Um- und Zubau der LFWV wurde mit Dezember 2016 zur vollen Zufriedenheit der Gesellschafter-Gemeinden abgeschlossen. „In relativ kurzer Bauzeit (rd. 9 Monate) und unter Einhaltung des Baukostenbudgets von ca. € 1,65 Mio. ist uns die Umsetzung dieses Projektes sehr gut gelungen“, so Harald Antal, Aufsichtsratsvorsitzender der LFWV. Eine besondere Herausforderung war die Zusammenführung der alten Bausubstanz mit dem Neubau. Hier ist es gelungen, dass der über 100-jährige Altbestand mit dem Neubau farblich und architektonisch harmoniert. „Dieser gelungene Um- und Zubau stellt die Grundlage für die Wasserversorgung in den nächsten Jahrzehnten dar“, so die Bürgermeister Neubauer (St. Georgen/Stiefing) und Hierzer (Gabersdorf) einhellig und sind über die professionell durchgeführten Arbeitsaufträge der überwiegend regional ansässigen Firmen beeindruckt. Das Hauptgebäude umfasst auf über 750 m² die Büroräumlichkeiten, die Leitwarte und eine Werkstätte. Im Nebengebäude auf über 450 m² befinden sich weitere Werkstätten, Garagen und das Lager. Die Entschärfung der Ein- und Ausfahrt, die Erweiterung der Kundenparkplätze, der Anschluss an das Nahwärmenetz Leibnitz, die Photovoltaik Anlage am Garagendach, die Notstromvorrichtung für Ernstfälle, der öffentlich zugängliche Bereich (Einfahrt) mit dem Steiermark-Brunnen, sind nur einige Dinge, die in punkto Sicherheit, Kunden- und Klimafreundlichkeit umgesetzt wurden. „Ein großes Dankeschön an alle beteiligten Firmen“, so Krainer abschließend. 

Im Vorfeld des Festtages wurde unsere druckfrische Broschüre mit Einladung zum „Tag der offenen Tür“ an rd. 11.000 Haushalte im Zentralraum des Versorgungsgebietes (Leibnitz, Gralla, Tillmitsch und Wagna) sowie in den Gemeinde St. Georgen a.d. Stiefing und Gabersdorf verschickt.

 

Die Wertigkeit unseres Trinkwassers!

Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Die Wertigkeit unseres Trinkwassers wird in unseren Breiten nur in beschränktem Maße wahrgenommen. Für viele gilt Trinkwasser als alltägliche Selbstverständlichkeit und wird nicht immer wertgeschätzt, da es überall, jederzeit und preisgünstig aus dem Wasserhahn kommt. Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) nutzt diese Gelegenheit und lädt zu einem kostenlosen Tag der offenen Tür am Mittwoch, 22. März 2017 ein. Das neue Betriebsgebäude sowie den Brunnen Kaindorf 1 und der Wasserhochbehälter Leibnitz am Seggauberg können in der Zeit von 8:00 – 16:00 Uhr besichtigt werden und Mitarbeiter stehen für Fragen rund um die Regionale Wasserversorgung bereit. Ein wichtiger Tag, um Bewusstsein zu schaffen.

 
  1. Wassersituation

Wasser ist auf der Erde reichlich vorhanden. Mehr als 70 Prozent (ca. 1.400.000.000 km³) der Oberfläche sind mit Wasser bedeckt. Allerdings kann nur ein Bruchteil (0,5 %) davon als Trinkwasser (ca. 7.000.000 km³) verwendet werden und der ist ungleich verteilt.
Österreich zählt zu den wasserreichsten Regionen Europas. Die heimischen Wasservorräte überschreiten den heimischen Bedarf um ein Vielfaches. Und dennoch sind auch bei uns die Wasservorräte in den Regionen unterschiedlich verteilt.
Die Steiermark zählt im Norden zu den „wasserreichen“ und Teile der Ost-, West- und Südsteiermark zu den „wasserärmeren“ Regionen. Bereits realisierte Wassernetzwerke helfen Verbrauchsspitzen abzudecken und tragen so zur allgemeinen Verbesserung und Versorgungssicherheit in diesen Gebieten bei.

  1. Versorgungssicherheit

Die LFWV hat es sich zur Aufgabe gemacht für unsere Kunden rund um die Uhr optimale Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Zu diesem Zweck steht die LFWV auf mehreren Standbeinen. Im Zuge des Wassernetzwerkes Steiermark existieren Verbindungsleitungen mit den benachbarten Wasserverbänden. Im Katstrophenfall bzw. in Zeiten extremer Trockenheit besteht die Möglichkeit des Wasserbezuges über die Plabutsch-Wasserleitung (Dimension 400 mm), aus dem wasserreichen Norden der Steiermark (Raum Graz, Hochschwab). Im Bedarfsfall kann so eine Wassermenge von rd. 37,5 l/sec, das entspricht ca. 20 % der max. Fördermenge, in das Versorgungsgebiet der LFWV geleitet werden um mögliche Engpässe in der Versorgung zu vermeiden.

  1. Qualifizierte Mitarbeiter in der Trinkwasserversorgung

Gut ausgebildete MitarbeiterInnen sichern einen professionellen und störungsfreien Betrieb der Wasserversorgungsanlage.

Die Betreuung einer Trinkwasserversorgungsanlage ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Um die fachgerechte Betreuung zu erfüllen, ist eine Schulung für die Verantwortlichen in den Wasserversorgungsanlagen von großer Bedeutung und gesetzlich vorgeschrieben. Durch detaillierte theoretische und praktische Kenntnisse der Anlage sind die MitarbeiterInnen in der Lage Störfälle und Verunreinigungen des Trinkwassers im laufenden Betrieb weitgehend zu vermeiden und im Ernstfall richtig zu reagieren.

Dreistufiges Ausbildungsmodell für Wasserversorger in der Steiermark

Den Trinkwasserversorgern in der Steiermark steht ein dreistufiges Ausbildungsmodell zur Verfügung. Der Schulungsumfang ist abhängig von Größe und Kompliziertheit der Anlage.

Grundunterweisung

für Anlagen < 10 m³

Wasserwart

für Anlagen 10 – 100 m³

Wassermeister

für Anlagen > 100 m³ oder auch kleinere und kompliziertere Anlagen


Die eintägige Grundunterweisung und die dreitägige Ausbildung zum Wasserwart mit dem Wissen für eine fachgerechte Betreuung und Wartung der Trinkwasserversorgungsanlagen bis zu 100 m³ Wasserabgabe pro Tag. „In den Jahren 2010 bis 2016 haben 1.029 Teilnehmer die eintägige Grundunterweisung und 392 Teilnehmer die Ausbildung zum Wasserwart bei der ecoversum Akademie erfolgreich absolviert“, informiert List. Das erlangte Zertifikat dient der Behörde als Schulungsnachweis.

Der Wassermeister ist die Königsdisziplin

MitarbeiterInnen von größeren Wasserversorgungsanlagen müssen die sehr anspruchsvolle 5-tägige Wassermeisterausbildung der ÖVGW (Österreichische Gesellschaft für das Gas- und Wasserfach) absolvieren, die auch nur mit dem Nachweis von ständigen Weiterbildungen geltend bleibt. Die Ausbildung vermittelt ein umfangreiches Wissen über die Trinkwasserversorgung von der Wassergewinnung und -verteilung über die Wasserhygiene, Steuerungstechnik bis hin zum Risikomanagement. Die Ausbildung wurde 1998 ins Leben gerufen. Seitdem wurden in ganz Österreich rund 2000 Wassermeister ausgebildet.

Alle Monteure der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH verfügen über das Wassermeister Zertifikat. Und in vielen Mitgliedsgemeinden sind Wasserwarte für die kompetente Betreuung der Wasserleitungen vor Ort im Einsatz.

Im Rahmen der Wasserwartausbildung können die angehenden Wasserwarte die Anlagen und den Betrieb der Leibnitzerfeld Wasserversorgung im Rahmen einer Führung praktisch kennenlernen.

Wir sind sehr stolz auf unser gut ausgebildetes Personal, die mit ihrem Einsatz rund um die Uhr die nachhaltige Trinkwasserversorgung ermöglichen.

  1. Qualität und Sicherung der Ressource

In Punkto Überwachung der Grundwasserkörper überlässt die LFWV nichts dem Zufall. Die Wasserqualität wird ständig „mit wachsamen Auge“ beobachtet. Zu diesem Zweck wurde schon 1998 die Trinkwasserschutz Ges.b.R. gegründet. Die Aufgabe dieses Mitarbeiters ist die Beratung und die Kontrolle der behördlich angeordneten Auflagen in den Schutzgebieten und im Regionalprogramm Grundwasserschutz. Neben den internen Kontrollen wird die Trinkwasserqualität laufend von externen, behördlich autorisierten Untersuchungsanstalten kontrolliert und überwacht. Darüber hinaus installierte die LFWV im Jahr 2014 ein „Brunnenvorfeldmonitoring“ im Einzugsgebiet sämtlicher Brunnenanlagen. Eine systematische und permanente Eigenüberwachung der Grundwasserkörper. Die Veränderung der Qualität wird sofort online angezeigt. So können wir im Ernstfall umgehend handeln.

  1. Projekt Trinkwasserbrunnen

Die LFWV bemüht sich intensiv, das Wassertrinken „salonfähig“ zu machen. Unser Körper besteht zu ca. 70 % aus Wasser. Es ist unersetzbares Transport-, Kühl-, Lösungs-, Reaktions- und Bau-Mittel des menschlichen Körpers. Als bewusstseinsbildende Maßnahme werden im öffentlichen Raum und an Schulen Trinkbrunnen aufgestellt, damit die Bevölkerung und die Jugendlichen bei der persönlichen Getränkewahl öfter zum Trinkwasser greifen. Das Richtige in ausreichender Menge täglich zu trinken will wieder gelernt werden, so der Apell  im Besonderen an unsere Jugend. Wassertrinken in ausreichender Menge macht uns nicht nur fit, es hält uns auch gesund. Die heilsame Wirkung des Trinkwassers und sein Einfluss auf unsere Vitalität und das Wohlbefinden sind wissenschaftlich belegt. 

  1. Der Wert unseres Trinkwassers im Vergleich

Mit einem Kubikmeter Trinkwasser (1.000 Liter) kommt 1 Person durchschnittlich 7 Tage aus. Um den Preis von 1.000 Liter Trinkwasser (derzeit € 1,51 Brutto im Zentralraum Leibnitz) erhalten Sie annähernd folgende Lebensmittel des täglichen Bedarfs.

=         1 Liter Milch

=         250 g Butter

=         3 Liter Mineral

=         1 kg Mehl

=         ½ kg Brot

 

Ein perfektes Zusammenspiel zwischen Wirtschaftlichkeit und nicht gewinnorientierte Gemeinnützigkeit.

  1. Weitere Termine

Die Zu- und Umbauarbeiten am Betriebsstandort sind abgeschlossen. Wir möchten die Bevölkerung recht herzlich zur Eröffnungsfeier am Samstag, 13. Mai 2017 ab 9:00 Uhr einladen. Weiters veranstaltet die LFWV am 23. Juni 2017 den Trink´Wassertag 2017, wo wir Jung und Alt einen emotionalen und erlebnisorientierten Zugang zum Trinkwasser vermitteln wollen.

 

Wasser - Der Ursprung allen Lebens!

Eine Berichterstattung des  Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH in Kooperation mit Erhard Leperneg (GR von Mettersdorf am Saßbach) für die Gemeindezeitung Mettersdorf!

Trinkwasser ist eines der kostbarsten Güter auf der Erde und ist nach der Muttermilch das Lebensmittel Nr. 1 der gesamten Menschheit. Österreich ist in der glücklichen Lage, 100 %  seines Trinkwassers aus Grund- und Quellwasser zu beziehen, während in vielen europäischen Staaten sauberes Wasser nur nach teuren Aufbereitungsprozessen zur Verfügung steht (z. B. Spanien bezieht 79% seines Trinkwassers aus Oberflächenwasser).

Gegründet wurde das  Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) im Jahre 1910 und versorgt  nun rund 80 000 Menschen in 28 Gemeinden und 4 politischen Bezirken (Leibnitz, Graz-Umgebung, Süd-Oststeiermark und Deutschlandsberg) mit Trinkwasser. Wir betreiben 11 Brunnenanlagen, 60 Drucksteigerungsanlagen und 41 Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 10.000 m³. Es werden ca. 300 km Transport- und Versorgungsleitungen betreut. Pro Jahr werden rund drei Millionen Kubikmeter (1 Kubikmeter = 1.000 Liter) Trinkwassergefördert.

Auch die Marktgemeinde Mettersdorf a/S wird vom Leibnitzerfeld  mit Trinkwasser versorgt. Dies wird zu Erst  nach St. Stefan i/R, anschließend nach Glojach und zum Schluss in den Hochbehälter Mettersdorf a/S gepumpt. Die LFWV ist in verschiedenen Bereichen tätig. Wichtig für uns ist die Bewusstseinsbildung der Ressource Wasser für Jung und Alt. Der sorgsame Umgang damit wird immer wichtiger. Dipl. –Ing Franz Krainer, Geschäftsführer des  LFWV erklärt: „Wasser ist ein wertvolles Gut, das in Österreich in großen Mengen verfügbar  jedoch nicht gleichmäßig verteilt ist, das wollen wir mit folgenden Aktionen, Projekten und Informationsplattformen vermitteln.“ Die Leibnitzer  Wasserversorgung GmbH ist ein zu 100 % in öffentlicher Hand befindliches Unternehmen, welches gemeinnützig auf Basis der Kostendeckung wirtschaftet, das heißt, jeder Cent aus den Einnahmen des Wasserverkaufes fließt zur Gänze in den Betrieb, die Wartung, die Erhaltung und die Erneuerung der öffentlichen Wasserversorgung!

Im Zuge des österreichweiten TRINK`WASSERTAGES am Freitag den 23. Juni 2017 präsentiert die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH Aktivitäten rund ums Wasser. Gemeinsam mit dem Naturpark Südsteiermark und der Polytechnische Schule Leibnitz gibt es unter dem Motto „Natürlich! Wasser!“ zahlreiche Angebote für Schulklassen und die interessierte Bevölkerung. Die LFWV erfreut sich über das zunehmende Interesse an Betriebsbesichtigungen. Zahlreiche Schulen und Vereine nützen die kostenlose Führung um „Ihren“ Trinkwasserversorger kennen zu lernen. Sie erhalten einen Überblick über das Unternehmen, diverse Anlagen (Hochbehälter, Brunnen etc.) und das Versorgungsgebiet. Das Projekt Trinkwasserbrunnen an Schulen soll den Kindern helfen  bereits früh den verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensmittel Nr. 1, dem Trinkwasser, zu lernen und als gesunden Durstlöscher wieder zu entdecken. Im Schulhof der NMS II und PTS Leibnitz wurde mit dem Projekt gestartet und der 1. Trinkwasserbrunnen mit Hilfe einiger SchülerInnen Ende 2015 errichtet. Der erste „Indoor-Trinkbrunnen“ stellten LFWV-Mitarbeiter Anfang September 2016 in der NMS St. Georgen a. d. Stiefing auf. „In Zukunft sollen in den 28 von uns versorgten Gemeinden weitere Trinkwasserbrunnen an Schulen installiert werden“ so Krainer zu diesem ehrgeizigen Projekt.

„Wasser ist kein übliches Handelsgut, sondern vielmehr ein Erbe, das geschützt, verteidigt und als solches behandelt werden muss.“ (EU-Wasserrahmenrichtlinie)

Leibnitzerfeld informiert bei jährlicher Bürgermeister-Versammlung

Am 9. November 2016 lud die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) die Ortschefs der 28 Gemeinden des Versorgungsgebietes zur Bürgermeisterversammlung in Leibnitz ein. Franz Krainer, Geschäftsführer der LFWV erläuterte das Geschäftsjahr 2015 und informierte über nachstehende Themen. Insgesamt wurden 2015 ca. 3,3 Mio. Kubikmeter Trinkwasser mit elf Brunnenanlagen gefördert. „Die hohen Schwankungsbreiten zwischen Sommer- und Wintermonaten ist enorm. Hier sprechen wir von knapp 5.800 Kubikmeter niedrigstem und 13.100 Kubikmeter höchstem Tagesverbrauch. Eine große Herausforderung, die unser gut ausgebildetes Team mit Bravour meisterte“, erklärt Franz Krainer, Geschäftsführer der LFWV. In verschiedenen Bereichen der Gesellschaft sind 2015 rd. € 1,3 Mio für Instandhaltungen, für Verbesserungen und für Projekte im Versorgungsgebiet geflossen. Wir stellen für rd. 80.000 Menschen, 24 Stunden und 365 Tage im Jahr, Trinkwasser in entsprechender Qualität und Quantität bereit.

Trinkwasserpreis 2017

Der Trinkwasserpreis für das kommende Jahr wird um 10 Cent je Kubikmeter (1.000 Liter) gesenkt, so die überaus erfreuliche Mitteilung der LFWV. Mit 1. Jänner 2017 bekommen unsere Kunden 1.000 Liter Trinkwasser für € 1,51 und nicht wie bisher um € 1,61 (2016) brutto geliefert. Diese kostendeckende Kalkulation beinhaltet die Rücknahme des 2011 eingeführten Aufschlags der jährlichen Entschädigungsrückstellungen für das Schongebiet, das durch das Inkrafttreten des Grundwasserschutzprogramms aufgehoben wurde. Franz Krainer, Geschäftsführer der LFWV steht zu seinem Wort: „ Ein Erfolg für unsere Kunden. Da nun auf die Rückstellungen verzichtet werden kann, konnte der Trinkwasserpreis gesenkt werden.“ Helmut Leitenberger, Bürgermeister der Stadt Leibnitz ergänzt: „Darüber hinaus erfolgt keine zusätzliche Kostenanpassung! Jeder Cent aus dem Wasserverkauf fließt zur Gänze in den Betrieb, die Instandhaltung und die Erneuerungen der öffentlichen Wasserversorgung.“

Um- und Zubau

Durch diesen Zu- und Umbau ist es uns gelungen das Kundenservice deutlich zu steigern! In sehr kurzer Bauzeit (rd. 9 Monate) ist es unter Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes gelungen, den Betriebsstandort der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH zu modernisieren und für die kommenden Jahrzehnte nachhaltig zu sichern. Die neuen Räumlichkeiten wurden bereits überwiegend bezogen und adaptiert. Neben diverse Abschlussarbeiten im Gebäudeinneren wird bis Ende Dezember 2016 die Außenanlage fertiggestellt. Durch die Verlegung der Firmenzufahrt wurde die Ausfahrt verkehrstechnisch deutlich entschärft. Die Zufahrt leitet unsere Kunden direkt zu den erweiterten Kundenparkplätzen in der Nähe des Hauptgebäudes. Dieses umfasst auf über 750 m2die Büroräumlichkeiten, die Leitwarte und eine Werkstätte. Eine besondere Herausforderung war die Zusammenführung der alten Bausubstanz mit dem Neubau. Hier ist es gelungen, dass der über 100-jährige Altbestand mit dem Neubau farblich und architektonisch harmoniert. Im Nebengebäude (über 450 m2) befinden sich weitere Werkstätten, Garagen und das Lager. Neben der Firmenzufahrt befindet sich ein rund um die Uhr öffentlich zugänglicher Bereich mit dem Steiermarkbrunnen, der als Durstlöscher und als Treffpunkt für Jung und Alt dient. Zusätzlich sind wertvolle Informationen rund um das Trinkwasser erhältlich. Die Nahwärme Leibnitz und die neu errichtete Photovoltaikanlage auf dem Dach des Nebengebäudes liefern klimafreundliche Energie. „Ich freue mich, dass es mit den Baukosten in der Höhe von € 1,65 Millionen zuzüglich Generalplanungskosten gelungen ist, den Betriebsstandort für unsere Kunden auf Jahrzehnte zu sichern, sowie den vorgesehenen Budgetrahmen einzuhalten“ so Bgm. Leitenberger.

Grenzüberschreitendes EU-Projekt

Vier Slowenische und zwei Österreichische Projektpartner arbeiten im grenzüberschreitenden EU-Projekt unter dem Lead Partner, dem Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 14 im Projekt SI-MUR-AT an einer ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft im Einklang mit einer zeitgemäßen Wasserwirtschaft. Die LFWV tritt als strategischer Partner vom Amt der Stmk. Landesregierung auf und bringt sich unter anderem mit dem Thema Vorfeldmonitoring-Trinkwasserversorgungsbrunnen ein. „Damit verfügt die LFWV über eine breitflächige Beobachtung der Grundwasserqualität, was einem Frühwarnsystem für unsere Versorgungsbrunnen entspricht“, erklärt Franz Krainer. Weiter wird vom Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH das Nährstoff- und Güllemanagement umgesetzt. Durch die Gründung einer Güllemanagement-Plattform, sowie der Schaffung eines Anreizsystems für Landwirte, soll die sachliche Basis geschaffen werden, das Güllemanagement im Leibnitzerfeld zu forcieren. 

Versorgungssicherheit

Um dem stetig steigenden Verbrauch an Trinkwasser in der Region gerecht zu werden tätigt die LFWV vorausschauende Investitionen in Bauwerke, Rohleitungen, Brunnen, Druckstationen, etc. So wurde unter anderem der wichtigste Wasserhochbehälter am Seggauberg generalsaniert. Der 2,7 Millionen Liter fassende und somit größte Hochbehälter der Gesellschaft wurde von Grund auf saniert. Kostenpunkt rd. € 100.000,-. 
Weitere bauliche Sanierungen am Brunnen Kaindorf 1, am Hochbehälter Edelsgrub und Mandlkogel wurden durchgeführt. Im Zentralversorgungsbereich (Leibnitz, Wagna, Tillmitsch und Gralla) konnten bis dato rd. 4,1 km Wasserleitungen neu verlegt bzw. saniert werden. Unser Wasserleitungsnetz wird ständig auf Undichtheiten überprüft um Wasserverlust zu vermeiden. Es ist uns wichtig, mit der Ressource Trinkwasser sorgsam umzugehen.

Regionalprogramm

„Trinkwasser ist unser Lebensmittel Nr. 1. Ein nachhaltiger, flächendeckender Schutz unseres Grundwassers ist für uns und für zukünftige Generationen sicher zu stellen“, stellt Bgm. Leitenberger bzgl. aktueller Diskussionen fest. Im Frühjahr 2016 wurde Rektor Dr. Harald Kainz von den Landesräten Lang und Seitinger beauftragt, die bestehende Verordnung „Grundwasserschutzprogramm Graz bis Bad Radkersburg“ und alle dafür erstellten Vorarbeiten und Gutachten zu analysieren. Als Folge wurde am 24. Oktober 2016 von den Landesräten Lang und Seitinger, dem Präsidenten der Steirischen Landwirtschaftskammer, Franz Titschenbacher, dem Obmann des Steirischen Wasserversorgungsverbandes, Bruno Saurer, sowie von vier Vertretern des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung das Memorandum zur Sicherstellung eines umfassenden Grundwasserschutzes bei Umsetzung einer nachhaltigen Landwirtschaft im Bereich des Grazer und Leibnitzer Feldes sowie des unteren Murtales unterzeichnet. Neben Anpassungen im Verordnungstext sollen im Besonderen der Aufbau einer GIS-gestützten Stickstoffbilanzierung (umfassende Datenbank) sowie die Herstellung ausreichender Speicherkapazitäten für Gülle im Lenkungsausschuss und in insgesamt fünf Arbeitsgruppen vorbereitet bzw. vorangetrieben werden. „Wir sind immer gesprächsbereit. Wesentlich ist, dass eventuelle Anpassungen auf fachliche bzw. wissenschaftliche Erkenntnisse beruhen“, argumentiert Franz Krainer.

Wasserwerkchef Krainer bei Bürgermeister Häupl im Wiener Rathaus

Die Stadt Wien als Nutzer des Quellwassers vom Hochschwabmassiv, ist Mitglied des Steirischen Wasserversorgungsverbandes. Im Zuge der Abhaltung der Vorstandssitzung des Steirischen Wasserversorgungsverbandes Ende Oktober 2016 in Wien, wurde die Delegation vom Bürgermeister der Stadt Wien, Herrn Dr. Michael Häupl zu einem Treffen ins Wiener Rathaus eingeladen.
Im Zuge dieses Treffens kam es auch zu einem intensiven Gedankenaustausch zwischen Bgm. Michael Häupl und dem Vorstandsmitglied des Steirischen Wasserversorgungsverbandes, Geschäftsführer Franz Krainer. „Mich freut persönlich das starke Bekenntnis von Bgm. Häupl zum Lebensmittel Nr. 1 und dessen umfassenden Schutz. Bgm. Häupl hat sich für die Erörterung aktueller Fragen rund ums Trinkwasser mehr als 2 Stunden Zeit genommen“, so Franz Krainer abschließend.

Neuer Trinkbrunnen für die Marktgemeinde St. Nikolai im Sausal

Eröffnung im Rahme des Dorffestes! 

Gerhard Hartinger, Bürgermeister der Gemeinde St. Nikolai im Sausal ist es zu verdanken, dass der „Leibnitzerfeld-WV-Trinkwasserbrunnen“ am Marktplatz der Bevölkerung zur Verfügung steht. Er hatte bekanntlich beim ersten bundesweiten TRINK'WASSERTAG 2016 in Leibnitz gewonnen und erhielt den Trinkwasserbrunnen für seine Gemeinde. Es ist dies bereits der insgesamt 5. Trinkwasserbrunnen, der im Rahmen eines Bürgermeister-Gewinnspiels beim Trinkwassertag von der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH vergeben wurde. Im Rahmen des Dorffestes im September eröffnete Bürgermeister Gerhard Hartinger, Vzbgm. Helga Cernko (Stadtgemeinde Leibnitz) mit Gemeindevertretern sowie Leibnitzerfeld-Geschäftsführer Franz Krainer den Trinkwasserbrunnen der zuvor von Pfarrer Krystian Puszka gesegnet wurde. „Der Trinkwasserbrunnen wird zur Gänze in Handarbeit von Leibnitzerfeld-Mitarbeitern hergestellt und errichtet. Ob Sportler oder Genießer, jeder kann sich nun erfrischen“ betont Krainer. Der neue Standort befindet sich am Markplatz direkt vor dem Gemeindeamt. Am Infostand stellten sich die Leibnitzerfeld-Mitarbeiter den Fragen der interessierten Bevölkerung und für die jungen Gäste gab es kleine „Wasser-Geschenke“ zum Mitnehmen.

Versorgungssicherheit wird bei der Leibnitzerfeld groß geschrieben!

Neue Transportleitung Kitzeck - Erster Teilabschnitt bereits in Betrieb

Um die Versorgungssicherheit im Gebiet West weiter zu steigern, entschloss sich die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) und die Gemeinde Kitzeck im Sausal die bestehende Wassertransportleitung zu erneuern. Insgesamt werden von der LFWV rd. 1,4 Mio. Euro in das laufende Projekt, das im Jahr 2018 fertig gestellt wird, investiert. Auf einer Gesamtlänge von ca. 6,6 Kilometern wird abschnittsweise die Wassertransportleitung aus dem Rohrmaterial PVC (Polyvinylchlorid – vor fast 40 Jahren in Betrieb genommen) auf PE (Polyethylen) DN 150 ausgetauscht. Eine notwendige und vorausschauende Maßnahme, um den stetig steigenden Bedarf an Trinkwasser im höchstgelegenen Weinbauort Österreichs für die kommenden Jahrzehnte zu gewährleisten.

Baustart war im Juni 2015, bis dato sind rd. 3,1 Kilometer (Hochbehälter Fresing bis Ende Kitzeckmüllerweg L636) von den geplanten 6,6 Kilometern erneuert worden. Für diese Erneuerungsarbeiten installierten die Mitarbeiter der LFWV eine provisorische Wasserleitung, um die Trinkwasserversorgung für betroffene Gemeindebürger auch während der Bauarbeiten aufrecht zu erhalten. Die noch ausstehenden beiden Abschnitte (Kitzeckmüllerweg - HB Mandlkogel rd. 3,5 Km) werden 2017 und 2018 erneuert. Die Kooperation mit der Baubezirksleitung Leibnitz hat hervorragend funktioniert. „Das Projekt ist nicht nur für Kitzeck als Wohn- und Weinbauort wichtig. Eine funktionierende Trinkwasserversorgung ist das Um und Auf für die touristische Weiterentwicklung der Region“, weiß Ursula Malli, Bürgermeisterin von Kitzeck im Sausal. Abschließend lobt Bgm. Malli die professionelle Arbeit der LFWV-Mitarbeiter und ergänzt: „Eine sehr spannende Arbeit die man nicht jeden Tag zu sehen bekommt.“

2. Generalsanierung Hochbehälter Leibnitz
Im größten Wasserhochbehälter der LFWV (Fassungsvermögen 3.000 m³) am Seggauberg beträgt der Nitratwert aktuell 34,7 mg/l (Parameterwert 50 mg/l). Bei laufendem Betrieb wurde in den Jahren 2015 und 2016 der Hochbehälter Leibnitz am Seggauberg generalsaniert. Bereits 2015 erfolgte die Erneuerung des Dachstuhls. Das Flachdach wurde durch ein flaches Satteldach ersetzt. 2016 wurde im Zuge der Außengestaltung die Fassade erneuert. „Ende August sind die Arbeiten abgeschlossen und der Einsatz des wichtigsten Wasserhochbehälters der LFWV steht den BürgerInnen auf Jahrzehnte zur Verfügung“, so Franz Krainer. Kostenpunkt für die Generalsanierung: Rd. € 100.000,-.


3. Wasserleitungsnetz Seggauberg
Seit 01.01.2016 hat die LFWV das Wasserleitungsnetz der Stadtgemeinde Leibnitz Ortsteil Seggauberg übernommen. In der Folge wurde das Leitungsnetz digitalisiert (Vermessung aller Leitungen und Hausanschlüsse sowie eine planerische Darstellung). Aktuell wird im Bereich Buschenschank Assigal die Wasserleitung mit rd. 500 Laufmetern erneuert. Die in die Jahre gekommene DN 150 PVC – Leitung wird durch eine PE-Leitung (selber Durchmesser) ersetzt. Dafür investiert die LFWV knapp € 100.000,- in das Wasserleitungsnetz.


4. Zu- und Umbau Betriebsgebäude
„Die Zu- und Umbauarbeiten laufen auf Hochtouren! Die Arbeiten sind gut im Zeitplan“, freut sich Franz Krainer. Die ersten Räumlichkeiten können bereits im September 2016 bezogen werden. Die nächsten Arbeitsschwerpunkte bis zur geplanten Fertigstellung im Dezember 2016 betreffen die Gestaltung der Außenanlage mit der neuen, kundenfreundlichen Zufahrt, sowie die Einrichtung der Werkstätten und Garagen. Sämtliche Arbeiten wurden bei Aufrechterhaltung des Kundenbetriebes durchgeführt. 


5. Projekt Trinkwasserbrunnen an Schulen
Trinkwasser ist das Lebensmittel Nr. 1! Das tägliche Trinken ausreichender Mengen an Trinkwasser soll fixer Bestandteil unseres Lebens sein.
Als bewusstseinsbildende Maßnahme dienen Trinkbrunnen, die von der LFWV in Eigenproduktion hergestellt und kontinuierlich an Schulen und im öffentlichen Raum errichtet werden. Diese Trinkbrunnen stellen ein attraktives Angebot für die SchülerInnen und die Menschen allgemein dar, bei der persönlichen Getränkewahl öfter zum Trinkwasser zu greifen. Mit dem neuen Schuljahr, ab September 2016 steht dieser „Durstlöscher“ an der NMS St. Georgen a. d. Stfg. den SchülerInnen zur Verfügung. „Kinder sollen bereits früh den verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensmittel Nr. 1, sowie den Gesundheitsaspekt von Trinkwasser kennen lernen“, begründet DI Franz Krainer, Geschäftsführer der LFWV dieses zukunftsweisende Projekt.

6. Der Wert unseres Wassers
Der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Kopf beträgt ca. 130 Liter pro Tag. Mit einem Kubikmeter Wasser (1.000 Liter) kommt 1 Person durchschnittlich 7 Tage aus. Um den Preis von 1.000 Liter Trinkwasser (derzeit € 1,61 inkl. 10 % Ust) erhalten Sie folgende Lebensmittel des täglichen Bedarfs: 250 g Butter oder ½ kg Brot oder 3 l Mineralwasser oder 1,5 Liter Milch oder 1,5 kg Mehl.
Der maximale Tagesverbrauch im gesamten Versorgungsgebiet liegt im ersten Halbjahr 2016 auf dem hohen Niveau der letzten 4 Jahre (rd. 13.000 000 Liter Trinkwasser am Tag). Der aktuelle Grundwasserstand im Leibnitzerfeld liegt ca. 0,60 Meter über dem langjährigen Mittel. Somit kann die Trinkwasserversorgung auch in diesem Sommer von der LFWV souverän gemeistert werden. Auch wenn Österreich bezüglich Wasserangebot begünstigt ist, sollten wir doch an die Zukunft denken und mit dieser Ressource verantwortungsvoll umgehen.
 

Tschechische Wasserversorger auf Erfahrungsaustausch in der Weinstadt Leibnitz

Eine hochrangige Delegation tschechischer Wasserversorger hat Ende Juni 2016 die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) besucht. DI Franz Krainer, GF der LFWV begrüßte die Wasserversorgungsexperten aus den Städten Prag, Budweis und Chrudim. Diese Visite organisierte DI Christian Hasenleithner, GF der Energie AG Oberösterreich Wasser GmbH. Im Zuge der Besichtigung des Herzstücks der LFWV, der neu adaptierten Fernwirkungsanlage, welche rd. 100 Anlagen steuert sowie des Brunnens Kaindorf 1 und des Hochbehälters Leibnitz konnte den Experten ein Überblick über die Wassergewinnung und -verteilung sowie Informationen rund um die Wasserversorgung der LFWV vermittelt werden. Herr Jiri Hermann (GF Cevak a.s., Budweis) und Herr Roman Pesek (GF VS Chrudium a.s.) erklärten die Herausforderungen einer städtischen Wasserversorgung. Die Experten aus Tschechien waren sehr überrascht, dass die LFWV die Bevölkerung zu 100% mit nativem, also unbehandeltem Grundwasser in ausgezeichneter Qualität versorgt. „Ein für alle Beteiligten wertvoller, grenzüberschreitender Erfahrungsaustausch“, bringt es Franz Krainer abschließend auf den Punkt. 

 

1. österreichweiter Trink´Wassertag 2016 in Leibnitz gefeiert.

Großer Erfolg mit rd. 300 SchülerInnen

Rund 300 SchülerInnen aus der Region belebten am 17. Juni die Feierlichkeiten rund um den ersten, österreichweiten Trinkwassertag in Leibnitz. Bereits um 8:00 Uhr begann mit dem Stationenbetrieb das rege Treiben: Mit großer Hingabe und viel Spaß erlebten die SchülerInnen die vielfältigen Aspekte von Wasser.Höhepunkt war der gemeinsame Einmarsch von rund 300 SchülerInnen zur Abschlussveranstaltung am Hauptplatz vor dem Rathaus. Das große Interesse der Schulen und im besonderen der SchülerInnen betont die Wichtigkeit des Themas Wasser.
Im Zuge der Abschlussveranstaltung wurden die zahlreichen Preisträger des im Vorfeld durchgeführten Mal- und Videowettwerbs, sowie der Bürgermeister der Gemeinde St. Nikolai im Sausal, Herr Gerhard Hartinger, Gewinner eines Trinkwasserbrunnens und eines Aktionstages geehrt. Zum Gelingen dieses Trinkwassertages haben neben der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH der Naturpark Südsteiermark und die Polytechnische Schule Leibnitz beigetragen.

Einige Bilder vom Trink´Wassertag 2016 in Leibnitz.

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  • T W T 2016 Leibnitz (101)
  • T W T 2016 Leibnitz (11)
  • T W T 2016 Leibnitz (134)
  • T W T 2016 Leibnitz (149)
  • T W T 2016 Leibnitz (153)
  • T W T 2016 Leibnitz (17)
  • T W T 2016 Leibnitz (191)
  • T W T 2016 Leibnitz (43)

Trink´Wassertag 2016 in Leibnitz

Erstmals im Jahr 2016 wird österreichweit der „TRINK´WASSERTAG“ veranstaltet. Der von der ÖVGW (Interessenvertretung der österreichischen Wasserversorger) ins Leben gerufene bundesweite Aktionstag soll den hohen Wert einer sicheren und nachhaltigen Wasserversorgung unterstreichen. Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) hat sich gerne bereit erklärt, diesen österreichweiten Aktionstag zu unterstützen. Unter dem Motto „Natürlich! Wasser!“ veranstaltet die LFWV mit dem Naturpark Südsteiermark und der Polytechnischen Schule Leibnitz erstmals den „Trink`Wassertag“ am Freitag, den 17. Juni 2016 in Leibnitz. An diesem kostenlosen Aktionstag mit einem umfangreichen Rahmenprogramm für Jung und Alt ist jeder ab 8:00 Uhr herzlich eingeladen. Im Zuge dieses Aktionstages kann neben weiteren Stationen auch der 2,7 Mio. Liter fassende und somit größte und wichtigste Wasserbehälter der LFWV am Seggauberg in der Zeit von 8:00 – 11:00 Uhr von der interessierten Bevölkerung besichtigt werden.

Stationenbetrieb
Ab 8:00 Uhr lernen SchülerInnen (über 200 haben sich bereits angemeldet) an insgesamt sieben betreuten Stationen im Bereich des Städtischen Bades Leibnitz die unterschiedlichen Aspekte von Wasser kennen: So wird u. a. am Ledererbach der Lebensraum Bach erforscht, der Spaß-Faktor wird beim Zielspritzen der freiwilligen Feuerwehr Leibnitz hervorgehoben und ein Geschichtenerzähler entführt die SchülerInnen in spannende Wasser-Welten. Krainer informiert: „Der „walk for water“ soll bewusst machen, dass ein sauberes Trinkwasser zu jeder Tageszeit weltweit betrachtet nicht selbstverständlich ist. So müssen Millionen von Menschen täglich eine durchschnittliche Strecke von rd. 6 km zu Fuß zurücklegen, um an sauberes Trinkwasser zu gelangen. Das von den TeilnehmerInnen zum Hochbehälter Seggauberg – auch dieser eindrückliche Wasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von 2,7 Mio. Liter wird präsentiert – dient als Grundlage für ein Gewinnspiel der teilnehmenden Bürgermeister aus dem Versorgungsgebiet der LFWV. Um 11:00 Uhr marschieren alle Schulklassen gemeinsam zur Abschlussveranstaltung am Leibnitzer Hauptplatz. Mehr als 200 SchülerInnen setzen mit ihrer Teilnahme am Trink´Wassertag ein starkes Zeichen.


Mal- und Videowettbewerb
Im Vorfeld des Trink´Wassertages startete für alle teilnehmenden Schulen (Versorgungsgebiet der LFWV und Naturparkgemeinden) ein Mal- und Videowettbewerb nach dem Motto „Natürlich! Wasser!“. Eine Jury, bestehend aus LFWV, Naturpark und Poly ermittelte aus den kreativen Einsendungen die Preisträger. Diese Werke werden bei der Abschlussveranstaltung am Hauptplatz präsentiert und bekommen Preise überreicht.
Gewinnspiel für Bürgermeister
Jener Bürgermeister aus dem Versorgungsgebiet der LFWV, dessen Schätzung der tatsächlich in Eimern zum Hochbehälter Seggauberg hochgetragenen Wassermenge am nächsten liegt, gewinnt einen Trinkwasserbrunnen und einen Aktionstag für seine Gemeinde. Dieser Aktionstag soll wiederum das Trinkwasser-Bewusstsein der jungen Menschen steigern.


Polytechnische Schule Leibnitz
Die Polytechnische Schule Leibnitz ist gerne dabei! So auch beim erstmaligen Trink´Wassertag. Die SchülerInnen werden an diesem Tag die Schulklassen zu den einzelnen Stationen begleiten und die Gäste kulinarisch verwöhnen. 

„Wasser ist das Lebensmittel Nr. 1. Als WasserBürgerMeister ist es mir ein besonderes Anliegen diese einfache Wahrheit durch bewusstseinsbildende Maßnahmen in Schulen zu verankern“, so Bgm. Helmut Leitenberger, der das Trinkwasserbrunnenprojekt an Schulen im Versorgungsgebiet der LFWV unterstützt: „Das tägliche Trinken unseres Trinkwassers sollte fixer Bestandteil unseres Lebens sein!“
 

Ruhe in Frieden!

Ein junges Leben ist unerwartet und viel zu früh zu Ende gegangen. Unser Mitarbeiter

Herr Harald Stingl

ist am Freitag den 13. Mai 2016 im Alter von 46 Jahren tödlich verunglückt.

Herr Stingl war seit 25 Jahren in unserer Gesellschaft tätig und war zuletzt bei uns als Betriebsleiter beschäftigt. Herr Harald Stingl war ein geschätzter, engagierter und verlässlicher Mitarbeiter. Seine fröhliche und positive Art und Weise haben wir sehr geschätzt. Wir werden ihn vermissen!

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie und allen Hinterbliebenen.

Im Namen aller Gemeinderäte und Bedienstete

Für die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH DI Franz Krainer, Geschäftsführer 

Für die Marktgemeinde St. Georgen a. d. Stiefing  Bürgermeister Ing. Mag. Wolfgang Neubauer 

Für die Stadtgemeinde Leibnitz Bürgermeister Helmut Leitenberger

Für die Gemeinde Gabersdorf Bürgermeister Franz Hierzer  

TRINK´WASSERTAG 2016

Besuchen Sie uns beim Trink´Wassertag in Leibnitz

Der Trink´Wassertag am Freitag, 17. Juni 2016 bietet Ihnen Gelegenheit zu erfahren, welche vielfältigen Leistungen notwendig sind, damit täglich bestes Wasser in ausreichender Menge in Ihren Haushalt fließt. Feiern Sie mit uns den ersten österreichischen Trink´Wassertag und lernen Sie mehr über Ihren Trinkwasserversorgungsbetrieb.Besuchen Sie unseren Informationstand vor dem Rathaus in Leibnitz und spazieren Sie zum Hochbehälter Leibnitz am Seggauberg der in der Zeit von 8:00 - 13:00 Uhr besichtigt werden kann. Ab 11:30 Uhr findet am Hauptplatz die Preisverleihung des Mal- und Videowettbewerbes sowie die Prämierung des "WasserBürgerMeisters" statt. 

Weitere Informationen folgen.
 

Start der Zu- und Umbauarbeiten im Wasserwerk Leibnitz

Rund 1,6 Millionen Euro werden investiert

Mit der Spatenstich-Feier am 19. April 2016 gab Franz Krainer, Geschäftsführer der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) mit Vertretern der Eigentümergemeinden (Leibnitz, St. Georgen/Stiefing u. Gabersdorf) den offiziellen Startschuss zu den Zu- und Umbauarbeiten. Bei dem über 100-jährigen Betriebsstandort werden notwendig gewordene Bauarbeiten durchgeführt. Rund 1,6 Millionen Euro werden in ein zukunftsorientiertes, kundenfreundliches und energieeffizientes Bauwerk investiert, das ab Dezember 2016 unseren Kunden wieder vollständig zur Verfügung steht. Während der Bauphase sind einige Bereiche nur eingeschränkt nutzbar, der laufende Kundenbetrieb ist aber ungehindert gewährleistet.

 

Die Arbeiten zur Entschärfung der „gefährlichen“ Betriebseinfahrt und -ausfahrt sowie die Erweiterung der Parkplatzkapazitäten haben bereits begonnen. Der erweiterte Bürotrakt (rd. 150m²) wird farblich und architektonisch mit dem bestehenden 100-jährigen Gebäude harmonisieren. Richtung Kindergarten sind die Aushubarbeiten für den geplanten Werkstätten-Zubau (rd. 160m²) voll im Gange. Im Inneren des Gebäudes sind die Umbauarbeiten schon gut fortgeschritten. Mauern wurden abgetragen, Leitungen entfernt und teils provisorisch wieder hergestellt, um den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten. Der Anschluss an das Nahwärmenetz Leibnitz und die zukünftig installierte Photovoltaikanlage auf dem Garagendach werden nachhaltige Energie für den Betrieb liefern. Die Bau- und Adaptionsarbeiten werden von kompetenten, regionalen Firmen und Lieferanten geplant und ausgeführt.


Die letzten Arbeitsschritte werden die Gestaltung der Außenanlage (rd. 2.500m²) sowie die Asphaltierungsarbeiten am Betriebsgelände sein. Nach Beendigung der Bauarbeiten werden wiederum Bäume gepflanzt, die über die Jahre zu eindrucksvollen Baumgestalten heranwachsen. Ein für die Bevölkerung öffentlich zugänglicher Bereich mit Informationen rund um das Lebensmittel Nr. 1, sowie ein Steiermark-Brunnen, der nicht nur den Durst löscht, sondern auch als Treffpunkt für Jung und Alt dienen soll, wird errichtet. Im Frühjahr 2017 wird anlässlich der Einweihungsfeier/Eröffnungsfeier die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür eingeladen.


Eckdaten – Zu- und Umbau


Das Hauptgebäude wird um ca. 300m² erweitert, der Zubau beim Nebengebäude beträgt ca. 250m². Ein Teil der bestehenden Flächen (rd. 420m²) werden umgebaut und adaptiert. Nach Abschluss der Bauarbeiten steht der Leibnitzerfeld ein modernes Hauptgebäude (Büro, Funkzentrale, Werkstatt, etc…) mit einer Gesamtfläche von ca. 770m² und Nebengebäude (Garagen, Lager, Parkplätze) von ca. 500m², zur Verfügung. Die Außenanlage wird auf einer Fläche von rd. 2.500m² saniert und neu gestaltet und erhält zusätzlich einen öffentlich zugänglichen Bereich mit Brunnen.