Bürgermeister-Versammlung 2017 in Leibnitz

Präsentation des AQA-Wasserreports 2017

Bürgermeisterversammlung diskutiert abgeschlossene und zukunftsweisende Projekte der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV), den Trinkwasserpreis 2018 sowie den AQA-Wasserreport 2017 (österreichweite Studie zum Trinkwasser).

AQA-Wasserreport
Der AQA-Wasserreport ist die größte repräsentative Studie rund um das Thema Trinkwasser in Österreich. Mittels 1.000 Interviews (zusätzlich 100 im Versorgungsgebiet des LFWV) wurden die Einstellungen und der Wissensstand der Österreicherinnen und Österreicher zum Trinkwasser und zur Trinkwasserversorgung sowie deren Einschätzung zur Wasserqualität erhoben. Durchgeführt wurde die Studie im Auftrag der ÖVGW (Österr. Vereinigung für das Gas- und Wasserfach) und der AQA GmbH vom Institut Hoffmann & Forcher Marketing Research.
 

 "Die Ergebnisse des AQA-Wasserreports 2017 zeigen klar, dass der eigene Wasserversorger höchstes Vertrauen in der Bevölkerung bei allen Fragen rund um die Wasserqualität genießt. Auch die Imagewerte der Wasserversorger konnten im Vergleich zu den Vorjahren in allen Dimensionen noch weiter verbessert werden“, freut sich die PR-Verantwortliche bei der ÖVGW, Ute Hofreither.

Hohe Zufriedenheit in Leibnitz
Das positive Image (Verantwortungsbewusst sein, gutem Service, Sympathie, Innovation und Verlässlichkeit) der LFWV spiegelt sich in den Umfragewerten wieder und konnte im Vergleich zu 2014 sogar noch weiter verbessert werden. „Sogar im österreichweiten Vergleich liegen wir im Spitzenfeld. Eine hohe Auszeichnung für das ganze LFWV-Team“, bringt es Krainer auf den Punkt.
„78 % der Befragten KonsumentInnen im Versorgungsgebiet der LFWV GmbH geben ihrem Trinkwasser eine gute bis sehr gute Note auf einer fünfstufigen Schulnotenskala“, erklärt Franz Krainer. Als Hauptgrund für Unzufriedenheit wird angegeben, dass der Kalkgehalt zu hoch sei. 
Im Langzeitvergleich ist zu beobachten, dass auch die Leibnitzer Bevölkerung zunehmend bewusster und achtsamer mit ihrem Leitungswasser umgeht. Die meisten (83 %) achten darauf, sorgsam mit Wasser umzugehen. Dabei wird sorgsamer Umgang oft mit Reduzieren des Verbrauchs gleichgesetzt, also mit Wasser sparen. Geschätzt wird auch das Preis-Leistungsverhältnis. Drei Viertel der versorgten LeibnitzerInnen finden das Preis-Leistungs-Verhältnis für ihr Leitungswasser angemessen bzw. sehr angemessen und das restliche Viertel findet den Preis in Ordnung“, zeigt sich auch Bgm. Leitenberger zufrieden über die Preis-Akzeptanz.

Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH
Rund 3,3 Mio. Kubikmeter Trinkwasser förderten die 11 Brunnanlagen der LFWV im Jahr 2016. „Einer der höchsten Jahreswerte der vergangenen Jahrzehnte“, weiß Franz Krainer, Geschäftsführer der LFWV, und fügt hinzu: „Die Verbräuche steigen stetig, nicht nur im Zentralraum Leibnitz, auch in den von uns versorgten Gemeinden ist das zu beobachten“. Eine Tatsache, die keinen Stillstand erlaubt. Der zunehmende Wasserverbrauch kann nur durch laufende Investitionen in die Infrastruktur der Wasserversorgung gemeistert werden, um eine optimale Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Alleine im Zentralversorgungsbereich (Leibnitz, Wagna, Tillmitsch, Gralla) stellte die LFWV 2016 insgesamt 83 neue Hausanschlüsse (davon 16 Anschlüsse mit ca. 200 Wohneinheiten!) her. 2017 sind bereits bis Ende September 55 neue Hausanschlüsse dazu gekommen (davon 11 Anschlüsse mit ca. 150 Wohneinheiten!). „Leibnitz wächst, der Zuzug in unserer Gemeinde ist enorm und das auch Dank einer funktionierenden und nachhaltigen Wasserversorgung“, so Bgm. Leitenberger, der sichtlich zufrieden ist.

Zukunftsweisende Projekte
„Die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser in ausreichender Menge ist Grundvoraussetzung für die Entwicklung einer Region“, ist sich Krainer bewusst. Um den stetig steigenden Bedarf an Trinkwasser in unserer Region langfristig zu sichern, sind weitere Investitionen und Maßnahmen von großer Bedeutung. So wird das Projekt Transportleitung Kitzeck, im höchstgelegenen Weinbauort Österreichs, mit einer Gesamtinvestition von rd. € 1,4 Mio. und einer gesamten Leitungslänge von ca. 6,6 Kilometern, 2018 fertiggestellt (Baubeginn 2015, 3 von 4 Bauabschnitten bereits in Betrieb). In die Transportleitung Stiefingtal wird ebenfalls kräftig investiert. Mit Baustart 2018 wird einer der größten Investitionen der Gesellschaft getätigt. Rund € 3,0 Mio. werden in die Hand genommen, um die rd. 10 Kilometer lange Transportleitung im Bereich Feiting nach Heiligenkreuz am Waasen und von Pirching am Traubenberg bis zum Guggitzberg zu erneuern. Hinzu kommen zwei neue Druckstationen, welche die Wasserlieferung ins Stiefingtal sicherstellen. Die Bauzeit beträgt knapp 2,5 Jahre und wird bis 2020 dauern. „Ein weiteres Großprojekt im Stiefingtal. So kann sich die aufstrebende Region touristisch und wirtschaftlich weiterentwickeln“, so Krainer, der von diesem ehrgeizigen Projekt überzeugt ist.
Die Sanierungsarbeiten an der Wasserleitung (ca. 300 lfm.) in der Kada-Gasse in Leibnitz werden bald abgeschlossen sein. Weiters installierte die LFWV im Zentralraum Leibnitz vier weitere Wasserzählerschächte, um die permanente Verlustüberwachung zu optimieren. Mit einer speziellen Software werden online Daten vom Leitungsnetz übertragen bzw. gemessen und ausgewertet. „Die Überwachung des Leitungsnetzes ist sehr wichtig, so können bereits geringe Wasserverluste rasch erkannt (geortet) und sofort behoben werden“, informiert Krainer.

Trinkwasserpreis 2018
Erfreuliche Nachricht gibt es für die Kunden im Zentralversorgungsbereich (Leibnitz, Wagna, Gralla) der LFWV. „Der Trinkwasserpreis 2018, der auf Basis der Gemeinnützigkeit kostendeckend berechnet wird, bleibt gegenüber dem Vorjahr unverändert bei € 1,51/m³ (1m³ = 1.000 Liter) brutto“, so Leitenberger.

 

Ausbildung zum Wasserwart

Zertifikatsübergabe bei der Leibnitzerfeld 

Zahlreiche Teilnehmer aus der Steiermark haben am Wasserwart-Ausbildungslehrgang im Oktober 2017 auf Schloss Seggau teilgenommen. In dieser 3-tägigen Ausbildung erhalten Wasserversorger mit einer täglichen Abgabemenge von 10 - 100m³ vertiefende Informationen über rechtliche, hygienische und bautechnische Aspekte der Wasserversorgung. Die Beurteilung der schriftlichen Prüfung erfolgt durch die ÖVGW. Das Zertifikat gilt als Schulungsnachweis gegenüber der Behörde. In den Räumlichkeiten der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) fand die Übergabe der Zertifikate durch die Organisatorin Ing. Daniela List von "ecoversum" dem Leiter der Wasserwirtschaftsabteilung des Landes Steiermark, Herrn HR Dipl.-Ing. Johann Wiedner und dem Geschäftsführer der LFWV, Herrn Dipl.-Ing. Franz Krainer statt.

Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH gratuliert allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung.

Das war der Trink´Wassertag 2017 in Leibnitz

Der zweite österreichweite "Trink´Wassertag" am 23. Juni 2017 war auch dank der LeibnitzerFeld Wasserversorgung GmbH in der südsteirischen Bezirkshauptstadt ein Fest für die heimische Wasserversorgung.
Der "Trink´Wassertag" wurde im Vorjahr von der Österreichischen Vereinigung für das Gas und Wasserfach (ÖVGW) ins Leben gerufen. Damit will man verdeutlichen, welch hohen Wert eine sichere und störungsfreie Trinkwasserversorgung hat. Wasserversorgungsunternehmen in ganz Österreich nahmen den "Trink´Wassertag 2017" zum Anlass, der Bevölkerung ihre Leistungen zu präsentieren und bewusst zu machen. An zahlreichen Orten gab es Gelegenheit, sich über die vielfältigen Aufgaben zu informieren, die notwendig sind, damit täglich bestes Trinkwasser aus dem Wasserhahn fließt.

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„Natürlich! Wasser!“ Unter dem Motto „Natürlich! Wasser!“ luden die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH, der Naturpark Südsteiermark und die Polytechnische Schule Leibnitz zum "Trink´Wassertag 2017" nach Leibnitz ein. Am abwechslungsreichen Aktionstag konnten Jung und Alt einen halben Tag lang einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich mit Informationen rund um das kostbare Nass versorgen. 
Zwischen 8 und 11 Uhr wurde rund 300 Schülern von Pflichtschulen aus dem Bezirk Leibnitz an einem Stationenbetrieb im Leibnitzer Stadtpark und bei einer Wanderung zu dem 2,7 Mio. Liter Trinkwasser fassenden größten Wasserhochbehälter der LeibnitzerFeld am Seggauberg das Thema Trinkwasser vor Augen geführt.
Bedeutung des Trinkwassers
Ab 8 Uhr lernen die Schüler an acht betreuten Stationen im Bereich des Städtischen Bades Leibnitz unterschiedliche Aspekte von (Trink-)Wasser kennen. Am Ledererbach wurde mit Unterstützung des Naturpark Südsteiermark der Lebensraum Bach erforscht. Nicht zu kurz kam der Spaß-Faktor beim Wasserzielspritzen. Ein Geschichtenerzähler entführte die Schüler in spannende Wasser-Welten. Für große Begeisterung bei den Pflichtschülern sorgten auch Seifenblasen. Spannend war die Technik Station, wo die Schüler einen „Rohrbruch“ zu beheben hatten.
„walk for water“ 
Der bereits zur Tradition gewordene „walk for water“ machte allen teilnehmenden Schülern bewusst, dass sauberes Trinkwasser keine Selbstverständlichkeit ist und man eine durchschnittliche Wegstrecke von etwa 6 km zurücklegen muss, um zu sauberen Trinkwasser zu gelangen. Rund um das von den Schülern in kleinen Kübeln zum Hochbehälter Seggauberg getragene Wasser gab es auch ein Gewinnspiel der teilnehmenden Schulklassen und Bürgermeister aus dem Versorgungsgebiet der LeibnitzerFeld. 
Vor dem Leibnitzer Rathaus trafen sich alle Schulklassen und Ehrengäste zur Abschlussveranstaltung, wo die Preisträger gekürt wurden. Die von Schülern zum Hochbehälter getragene Wassermenge (insgesamt 610 Liter) war Gegenstand eines Schätzspiels. Als Schätzmeister erwiesen sich die 1a/1b PTS Leibnitz (150 Euro für die Klassenkassa), die 4a/4b VS Gamlitz (100 Euro für die Klassenkassa) und Hengsberg-Bgm. Hans Mayer, der sich über einen Trinkwasserbrunnen für seine Gemeinde freuen durfte.
Beim Zeichenwettbewerb wurden die Zeichnungen von Lena Pirker und Matthias Muchitsch (beide NMS Gleinstätten) mit je 50 Euro prämiert.
Dachverband der Wasserversorger
Die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) ist eine freiwillige Vertretung der österreichischen Gasnetzbetreiber und Wasserversorgungsunternehmen, die rund 250 Unternehmen im Wasserbereich zu ihren Mitgliedern zählt. Über Kooperationen mit Landesverbänden vertritt die ÖVGW mehr als 1.500 Wasserversorger, die etwa 6,4 Millionen Österreicher oder rund 77 % der Bevölkerung mit Trinkwasser beliefern.
Heribert Kindermann

Trink´Wassertag 2017

2. landesweiter TRINK´WASSERTAG am 23. Juni 2017

Unter dem Motto „Natürlich! Wasser!“ steht in Leibnitz am 23. Juni der TRINK´WASSERTAG mit einem spannendem Programm für Jung und Alt.

Trinkwasser ist wertvoll – und es ist nicht selbstverständlich, dass es rund um die Uhr in bester Qualität in unsere Haushalte fließt. Deshalb findet am 23. Juni 2017 zum zweiten Mal der österreichische TRINK´WASSERTAG statt. Der landesweite Aktionstag wurde im Vorjahr von der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) mit großem Erfolg ins Leben gerufen, um mehr Bewusstsein für den sorgsamen Umgang mit Trinkwasser und die Leistungen der Wasserversorger zu schaffen. 
Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) unterstützt die österreichweite Aktion mit einem bunten Rahmenprogramm in Leibnitz. Unter dem Motto „Natürlich! Wasser!“ lädt die LFWV mit dem Naturpark Südsteiermark und der Polytechnischen Schule Leibnitz zum zweiten landesweiten TRINK´WASSERTAG ein. Spielend über Wasser lernen und das mit einer ordentlichen Portion Spaß ist an diesem Tag angesagt. An diesem kostenlosen Aktionstag können Jung und Alt ab 8:00 Uhr einen Blick hinter die Kulissen werfen und Informationen rund um das kostbare Nass sammeln. In der Zeit von 8 bis 11 Uhr kann neben dem Stationenbetrieb für die SchülerInnen der mit 2,7 Mio. Liter Trinkwasser fassende und somit größte Wasserhochbehälter am Seggauberg von der interessierten Bevölkerung besichtigt werden. Für alle die am Informationsstand am Hauptplatz vorbei schauen gibt es Trinkwasser, Trinkflaschen und Broschüren zur freien Entnahme.

Eröffnungsfeier Um- und Zubau

Große Feier nach zukunftsweisenden Um- und Zubau.

 Vom April bis Dezember des Vorjahres waren die Bagger auf dem Betriebsgelände des Wasserversorgers aufgefahren und hatten die Handwerker das Sagen. Nach getaner Arbeit hat man bei der LeibnitzerFeld nun Grund zum Feiern.
Seit über 100 Jahren hat die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH bereits ihren Büro- und Lagerstandort in der Wasserwerkstraße in Leibnitz. Um auch in Zukunft weiter die hohe Versorgungsqualität zu gewährleisten, wurde im Jahr 2016 das Betriebsgelände umgebaut. So entstand ein zeitgemäßer, effizienter und kundenfreundlicher einheitlicher Betriebsstandort. Um auch im Betrieb nachhaltige Energie zu verwenden, wurde auf dem Garagendach eine Photovoltaikanlage installiert. Dank Neupositionierung der Betriebseinfahrt genießen Kunden und Verkehrsteilnehmer mehr Übersichtlichkeit. 

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Große Eröffnungsfeier
Anlässlich der Fertigstellung des umfangreichen Um- und Zubaus des Betriebsstandortes in der Leibnitzer Wasserwerkstraße lud die Leibnitzer Wasserversorgung GmbH am Samstag, dem 13. Mai, zur offiziellen Eröffnung des neuen Betriebsgebäudes sowie zur Segnung des Steiermark- und Panther-Brunnens ein.
Zunächst begrüßten GF Franz Krainer und 22 Mitarbeiter die Gäste. Als Zeitzeuge erinnerte sich Altbgm. Hans Stoisser zurück an die schwierigen Anfänge der Leibnitzer Wasserversorgung. Die Bürgermeister Leitenberger, Hierzer (Gabersdorf) und Neubauer (St. Georgen an der Stiefing) sowie GF Krainer gingen auf die Notwendigkeit der Erneuerung und Modernisierung des Betriebsstandortes ein. Die Planer Gerwin Kortschak und Heinrich Schwarzl von planconsort sowie GF Krainer ließen die unfallfreie Bauphase Revue passieren. Ein Film von Heribert Kindermann dokumentierte die Bauphasen von April bis Dezember 2016. Besonders geehrt für ihren Einsatz beim Gelingen des Bauwerks wurden Polier Manfred Kranner (Vollmann) und Alfred Temmel (KTG)

Weitere Ansprachen
Die Landtagsabgeordneten Bernadette Kerschler und Peter Tschernko überbrachten Grußworte von LR Lang bzw. LR Seitinger und lobten den Einsatz der LeibnitzerFeld für die Wasserversorgung der Bevölkerung. In seiner Festrede ging Bruno Saurer, Obmann des Steirischen Wasserversorgungsverbandes der Frage nach „Wie sicher ist unsere Wasserversorgung?“ und welche Voraussetzungen dafür zu erfüllen sind. Als Moderatorin führte Waltraud Harb durchs Festprogramm.


Segnung der Gebäude und des Brunnens
Zunächst wurde in einer Trauerminute an den im Vorjahr verstorbenen Betriebsleiters Harald Stingl gedacht. Die Segnung der neuen Betriebsgebäude sowie des Brunnens nahm Dechant Stadtpfarrer Anton Neger vor. Im Anschluss an den Festakt konnten sich die Gäste an einem regionalen Festbuffet laben und Jahrgangsweine verkosten sowie bei einem „Tag der offenen Tür" das neue Betriebsgebäude, die Anlagen sowie den Brunnen Kaindorf 1 und den Hochbehälter Leibnitz besichtigen. Für die musikalische Begleitung des Festaktes sorgten die „Himmeltau-Kliaba“ aus Tillmitsch und Christoph Härtl.

Kinderprogramm
Spannende Momente bescherten den Kindern Erlebnisstationen wie Wasser-Zielspritzen, Rohrbruch-Reparatur und eine Hupfburg.


Heribert Kindermann

Tag der offenen Tür!

Eröffnungsfeier Um- und Zubau des Betriebsgebäudes! 

Nach Abschluss der Um- und Zubauarbeiten im Dezember 2016 ist es nun soweit. Am Samstag, 13. Mai 2017 lädt die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH zu einem "Tag der offenen Tür" ein. Ab 12:00 Uhr gibt es kostenlos Würstel und Getränke, das neue Betriebsgebäude sowie der Brunnen Kaindorf 1 und der Hochbehälter Leibnitz am Seggauberg können mittel Shuttle-Service besichtigt werden. Für Fragen rund um die Wasserversorgung stehen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne zur Verfügung. Weiters gibt es für Kinder Erlebnisstationen mit Wasserzielspritzen, Rohrbruchreparatur und einer Hüpfburg.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

Presseaussendung:

Eröffnungsfeier Um- und Zubau am Sa. 13. Mai 2017

Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH lädt zur Eröffnungsfeier und einem „Tag der offenen Tür“ am 13. Mai 2017 mit einem vielseitigen Programm für Jung und Alt ein.

Recht herzlich wird zum Festakt „Eröffnungsfeier Um- und Zubau“ der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) am Samstag, 13. Mai 2017, am Betriebsstandort in der Wasserwerkstraße 33 in Leibnitz eingeladen. Nach dem offiziellen Teil mit ca. 200 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Behörden und Wasserversorgern startet ab 12:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr unser „Tag der offenen Tür“ mit einem vielfältigen Programm für Jung und Alt. „Für das leibliche Wohl der Besucher sowie für Unterhaltung der Kinder ist gesorgt“ verrät Franz Krainer, Geschäftsführer der LFWV der sich ab 12:00 Uhr viele interessierte Besucher wünscht. 

Die LFWV ist ein gemeinnütziges Unternehmen das sich zu 100 % in öffentlicher Hand befindet (Gesellschafter: Leibnitz 90 % und je 5 % St. Georgen/Stiefing und Gabersdorf).

Der Um- und Zubau der LFWV wurde mit Dezember 2016 zur vollen Zufriedenheit der Gesellschafter-Gemeinden abgeschlossen. „In relativ kurzer Bauzeit (rd. 9 Monate) und unter Einhaltung des Baukostenbudgets von ca. € 1,65 Mio. ist uns die Umsetzung dieses Projektes sehr gut gelungen“, so Harald Antal, Aufsichtsratsvorsitzender der LFWV. Eine besondere Herausforderung war die Zusammenführung der alten Bausubstanz mit dem Neubau. Hier ist es gelungen, dass der über 100-jährige Altbestand mit dem Neubau farblich und architektonisch harmoniert. „Dieser gelungene Um- und Zubau stellt die Grundlage für die Wasserversorgung in den nächsten Jahrzehnten dar“, so die Bürgermeister Neubauer (St. Georgen/Stiefing) und Hierzer (Gabersdorf) einhellig und sind über die professionell durchgeführten Arbeitsaufträge der überwiegend regional ansässigen Firmen beeindruckt. Das Hauptgebäude umfasst auf über 750 m² die Büroräumlichkeiten, die Leitwarte und eine Werkstätte. Im Nebengebäude auf über 450 m² befinden sich weitere Werkstätten, Garagen und das Lager. Die Entschärfung der Ein- und Ausfahrt, die Erweiterung der Kundenparkplätze, der Anschluss an das Nahwärmenetz Leibnitz, die Photovoltaik Anlage am Garagendach, die Notstromvorrichtung für Ernstfälle, der öffentlich zugängliche Bereich (Einfahrt) mit dem Steiermark-Brunnen, sind nur einige Dinge, die in punkto Sicherheit, Kunden- und Klimafreundlichkeit umgesetzt wurden. „Ein großes Dankeschön an alle beteiligten Firmen“, so Krainer abschließend. 

Im Vorfeld des Festtages wurde unsere druckfrische Broschüre mit Einladung zum „Tag der offenen Tür“ an rd. 11.000 Haushalte im Zentralraum des Versorgungsgebietes (Leibnitz, Gralla, Tillmitsch und Wagna) sowie in den Gemeinde St. Georgen a.d. Stiefing und Gabersdorf verschickt.

 

Die Wertigkeit unseres Trinkwassers!

Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Die Wertigkeit unseres Trinkwassers wird in unseren Breiten nur in beschränktem Maße wahrgenommen. Für viele gilt Trinkwasser als alltägliche Selbstverständlichkeit und wird nicht immer wertgeschätzt, da es überall, jederzeit und preisgünstig aus dem Wasserhahn kommt. Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) nutzt diese Gelegenheit und lädt zu einem kostenlosen Tag der offenen Tür am Mittwoch, 22. März 2017 ein. Das neue Betriebsgebäude sowie den Brunnen Kaindorf 1 und der Wasserhochbehälter Leibnitz am Seggauberg können in der Zeit von 8:00 – 16:00 Uhr besichtigt werden und Mitarbeiter stehen für Fragen rund um die Regionale Wasserversorgung bereit. Ein wichtiger Tag, um Bewusstsein zu schaffen.

 
  1. Wassersituation

Wasser ist auf der Erde reichlich vorhanden. Mehr als 70 Prozent (ca. 1.400.000.000 km³) der Oberfläche sind mit Wasser bedeckt. Allerdings kann nur ein Bruchteil (0,5 %) davon als Trinkwasser (ca. 7.000.000 km³) verwendet werden und der ist ungleich verteilt.
Österreich zählt zu den wasserreichsten Regionen Europas. Die heimischen Wasservorräte überschreiten den heimischen Bedarf um ein Vielfaches. Und dennoch sind auch bei uns die Wasservorräte in den Regionen unterschiedlich verteilt.
Die Steiermark zählt im Norden zu den „wasserreichen“ und Teile der Ost-, West- und Südsteiermark zu den „wasserärmeren“ Regionen. Bereits realisierte Wassernetzwerke helfen Verbrauchsspitzen abzudecken und tragen so zur allgemeinen Verbesserung und Versorgungssicherheit in diesen Gebieten bei.

  1. Versorgungssicherheit

Die LFWV hat es sich zur Aufgabe gemacht für unsere Kunden rund um die Uhr optimale Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Zu diesem Zweck steht die LFWV auf mehreren Standbeinen. Im Zuge des Wassernetzwerkes Steiermark existieren Verbindungsleitungen mit den benachbarten Wasserverbänden. Im Katstrophenfall bzw. in Zeiten extremer Trockenheit besteht die Möglichkeit des Wasserbezuges über die Plabutsch-Wasserleitung (Dimension 400 mm), aus dem wasserreichen Norden der Steiermark (Raum Graz, Hochschwab). Im Bedarfsfall kann so eine Wassermenge von rd. 37,5 l/sec, das entspricht ca. 20 % der max. Fördermenge, in das Versorgungsgebiet der LFWV geleitet werden um mögliche Engpässe in der Versorgung zu vermeiden.

  1. Qualifizierte Mitarbeiter in der Trinkwasserversorgung

Gut ausgebildete MitarbeiterInnen sichern einen professionellen und störungsfreien Betrieb der Wasserversorgungsanlage.

Die Betreuung einer Trinkwasserversorgungsanlage ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Um die fachgerechte Betreuung zu erfüllen, ist eine Schulung für die Verantwortlichen in den Wasserversorgungsanlagen von großer Bedeutung und gesetzlich vorgeschrieben. Durch detaillierte theoretische und praktische Kenntnisse der Anlage sind die MitarbeiterInnen in der Lage Störfälle und Verunreinigungen des Trinkwassers im laufenden Betrieb weitgehend zu vermeiden und im Ernstfall richtig zu reagieren.

Dreistufiges Ausbildungsmodell für Wasserversorger in der Steiermark

Den Trinkwasserversorgern in der Steiermark steht ein dreistufiges Ausbildungsmodell zur Verfügung. Der Schulungsumfang ist abhängig von Größe und Kompliziertheit der Anlage.

Grundunterweisung

für Anlagen < 10 m³

Wasserwart

für Anlagen 10 – 100 m³

Wassermeister

für Anlagen > 100 m³ oder auch kleinere und kompliziertere Anlagen


Die eintägige Grundunterweisung und die dreitägige Ausbildung zum Wasserwart mit dem Wissen für eine fachgerechte Betreuung und Wartung der Trinkwasserversorgungsanlagen bis zu 100 m³ Wasserabgabe pro Tag. „In den Jahren 2010 bis 2016 haben 1.029 Teilnehmer die eintägige Grundunterweisung und 392 Teilnehmer die Ausbildung zum Wasserwart bei der ecoversum Akademie erfolgreich absolviert“, informiert List. Das erlangte Zertifikat dient der Behörde als Schulungsnachweis.

Der Wassermeister ist die Königsdisziplin

MitarbeiterInnen von größeren Wasserversorgungsanlagen müssen die sehr anspruchsvolle 5-tägige Wassermeisterausbildung der ÖVGW (Österreichische Gesellschaft für das Gas- und Wasserfach) absolvieren, die auch nur mit dem Nachweis von ständigen Weiterbildungen geltend bleibt. Die Ausbildung vermittelt ein umfangreiches Wissen über die Trinkwasserversorgung von der Wassergewinnung und -verteilung über die Wasserhygiene, Steuerungstechnik bis hin zum Risikomanagement. Die Ausbildung wurde 1998 ins Leben gerufen. Seitdem wurden in ganz Österreich rund 2000 Wassermeister ausgebildet.

Alle Monteure der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH verfügen über das Wassermeister Zertifikat. Und in vielen Mitgliedsgemeinden sind Wasserwarte für die kompetente Betreuung der Wasserleitungen vor Ort im Einsatz.

Im Rahmen der Wasserwartausbildung können die angehenden Wasserwarte die Anlagen und den Betrieb der Leibnitzerfeld Wasserversorgung im Rahmen einer Führung praktisch kennenlernen.

Wir sind sehr stolz auf unser gut ausgebildetes Personal, die mit ihrem Einsatz rund um die Uhr die nachhaltige Trinkwasserversorgung ermöglichen.

  1. Qualität und Sicherung der Ressource

In Punkto Überwachung der Grundwasserkörper überlässt die LFWV nichts dem Zufall. Die Wasserqualität wird ständig „mit wachsamen Auge“ beobachtet. Zu diesem Zweck wurde schon 1998 die Trinkwasserschutz Ges.b.R. gegründet. Die Aufgabe dieses Mitarbeiters ist die Beratung und die Kontrolle der behördlich angeordneten Auflagen in den Schutzgebieten und im Regionalprogramm Grundwasserschutz. Neben den internen Kontrollen wird die Trinkwasserqualität laufend von externen, behördlich autorisierten Untersuchungsanstalten kontrolliert und überwacht. Darüber hinaus installierte die LFWV im Jahr 2014 ein „Brunnenvorfeldmonitoring“ im Einzugsgebiet sämtlicher Brunnenanlagen. Eine systematische und permanente Eigenüberwachung der Grundwasserkörper. Die Veränderung der Qualität wird sofort online angezeigt. So können wir im Ernstfall umgehend handeln.

  1. Projekt Trinkwasserbrunnen

Die LFWV bemüht sich intensiv, das Wassertrinken „salonfähig“ zu machen. Unser Körper besteht zu ca. 70 % aus Wasser. Es ist unersetzbares Transport-, Kühl-, Lösungs-, Reaktions- und Bau-Mittel des menschlichen Körpers. Als bewusstseinsbildende Maßnahme werden im öffentlichen Raum und an Schulen Trinkbrunnen aufgestellt, damit die Bevölkerung und die Jugendlichen bei der persönlichen Getränkewahl öfter zum Trinkwasser greifen. Das Richtige in ausreichender Menge täglich zu trinken will wieder gelernt werden, so der Apell  im Besonderen an unsere Jugend. Wassertrinken in ausreichender Menge macht uns nicht nur fit, es hält uns auch gesund. Die heilsame Wirkung des Trinkwassers und sein Einfluss auf unsere Vitalität und das Wohlbefinden sind wissenschaftlich belegt. 

  1. Der Wert unseres Trinkwassers im Vergleich

Mit einem Kubikmeter Trinkwasser (1.000 Liter) kommt 1 Person durchschnittlich 7 Tage aus. Um den Preis von 1.000 Liter Trinkwasser (derzeit € 1,51 Brutto im Zentralraum Leibnitz) erhalten Sie annähernd folgende Lebensmittel des täglichen Bedarfs.

=         1 Liter Milch

=         250 g Butter

=         3 Liter Mineral

=         1 kg Mehl

=         ½ kg Brot

 

Ein perfektes Zusammenspiel zwischen Wirtschaftlichkeit und nicht gewinnorientierte Gemeinnützigkeit.

  1. Weitere Termine

Die Zu- und Umbauarbeiten am Betriebsstandort sind abgeschlossen. Wir möchten die Bevölkerung recht herzlich zur Eröffnungsfeier am Samstag, 13. Mai 2017 ab 9:00 Uhr einladen. Weiters veranstaltet die LFWV am 23. Juni 2017 den Trink´Wassertag 2017, wo wir Jung und Alt einen emotionalen und erlebnisorientierten Zugang zum Trinkwasser vermitteln wollen.

 

Wasser - Der Ursprung allen Lebens!

Eine Berichterstattung des  Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH in Kooperation mit Erhard Leperneg (GR von Mettersdorf am Saßbach) für die Gemeindezeitung Mettersdorf!

Trinkwasser ist eines der kostbarsten Güter auf der Erde und ist nach der Muttermilch das Lebensmittel Nr. 1 der gesamten Menschheit. Österreich ist in der glücklichen Lage, 100 %  seines Trinkwassers aus Grund- und Quellwasser zu beziehen, während in vielen europäischen Staaten sauberes Wasser nur nach teuren Aufbereitungsprozessen zur Verfügung steht (z. B. Spanien bezieht 79% seines Trinkwassers aus Oberflächenwasser).

Gegründet wurde das  Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (kurz LFWV) im Jahre 1910 und versorgt  nun rund 80 000 Menschen in 28 Gemeinden und 4 politischen Bezirken (Leibnitz, Graz-Umgebung, Süd-Oststeiermark und Deutschlandsberg) mit Trinkwasser. Wir betreiben 11 Brunnenanlagen, 60 Drucksteigerungsanlagen und 41 Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 10.000 m³. Es werden ca. 300 km Transport- und Versorgungsleitungen betreut. Pro Jahr werden rund drei Millionen Kubikmeter (1 Kubikmeter = 1.000 Liter) Trinkwassergefördert.

Auch die Marktgemeinde Mettersdorf a/S wird vom Leibnitzerfeld  mit Trinkwasser versorgt. Dies wird zu Erst  nach St. Stefan i/R, anschließend nach Glojach und zum Schluss in den Hochbehälter Mettersdorf a/S gepumpt. Die LFWV ist in verschiedenen Bereichen tätig. Wichtig für uns ist die Bewusstseinsbildung der Ressource Wasser für Jung und Alt. Der sorgsame Umgang damit wird immer wichtiger. Dipl. –Ing Franz Krainer, Geschäftsführer des  LFWV erklärt: „Wasser ist ein wertvolles Gut, das in Österreich in großen Mengen verfügbar  jedoch nicht gleichmäßig verteilt ist, das wollen wir mit folgenden Aktionen, Projekten und Informationsplattformen vermitteln.“ Die Leibnitzer  Wasserversorgung GmbH ist ein zu 100 % in öffentlicher Hand befindliches Unternehmen, welches gemeinnützig auf Basis der Kostendeckung wirtschaftet, das heißt, jeder Cent aus den Einnahmen des Wasserverkaufes fließt zur Gänze in den Betrieb, die Wartung, die Erhaltung und die Erneuerung der öffentlichen Wasserversorgung!

Im Zuge des österreichweiten TRINK`WASSERTAGES am Freitag den 23. Juni 2017 präsentiert die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH Aktivitäten rund ums Wasser. Gemeinsam mit dem Naturpark Südsteiermark und der Polytechnische Schule Leibnitz gibt es unter dem Motto „Natürlich! Wasser!“ zahlreiche Angebote für Schulklassen und die interessierte Bevölkerung. Die LFWV erfreut sich über das zunehmende Interesse an Betriebsbesichtigungen. Zahlreiche Schulen und Vereine nützen die kostenlose Führung um „Ihren“ Trinkwasserversorger kennen zu lernen. Sie erhalten einen Überblick über das Unternehmen, diverse Anlagen (Hochbehälter, Brunnen etc.) und das Versorgungsgebiet. Das Projekt Trinkwasserbrunnen an Schulen soll den Kindern helfen  bereits früh den verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensmittel Nr. 1, dem Trinkwasser, zu lernen und als gesunden Durstlöscher wieder zu entdecken. Im Schulhof der NMS II und PTS Leibnitz wurde mit dem Projekt gestartet und der 1. Trinkwasserbrunnen mit Hilfe einiger SchülerInnen Ende 2015 errichtet. Der erste „Indoor-Trinkbrunnen“ stellten LFWV-Mitarbeiter Anfang September 2016 in der NMS St. Georgen a. d. Stiefing auf. „In Zukunft sollen in den 28 von uns versorgten Gemeinden weitere Trinkwasserbrunnen an Schulen installiert werden“ so Krainer zu diesem ehrgeizigen Projekt.

„Wasser ist kein übliches Handelsgut, sondern vielmehr ein Erbe, das geschützt, verteidigt und als solches behandelt werden muss.“ (EU-Wasserrahmenrichtlinie)